Gerhards Mission

In Salzburg verkauft er Straßenmagazine – in Indien hilft er armen Familien (aus Hinz&Kunzt 132/Februar 2004) Der Container ist angekommen. Jetzt muss er nur noch durch den Zoll. Gerhard Entfellner, Verkäufer des Salzburger Straßenmagazins „Apropos“, hat ihn von Österreich nach Indien geschickt – beladen mit Werkzeug, alten Nähmaschinen, Decken und Kinderpielzeug. Vor Ort verteilt der […]

Hamburgs heiße Kühlschränke

Import aus München: Die „Freezers“ bieten Eishockey als Event (aus Hinz&Kunzt 132/Februar 2004) Olaf Sausners Märchen vom Eisplaneten beginnt am 12. November 2002. An diesem Tag spielten die Hamburg Freezers das erste Mal in ihrer neuen Heimat, besiegten die Kölner Haie mit 5:4, und der 45-Jährige, Systemadministrator in einer behördlichen Datenzentrale, kam nach Hause und […]

Besuch beim Volk

SPD-Spitzenkandidat Thomas Mirow stellt sich den Fragen von Hinz & Künztlern (aus Hinz&Kunzt 132/Februar 2004) Der Verkaufsraum von Hinz&Kunzt: Hier holen Verkäufer ihre Zeitungen ab, trinken Kaffee, rauchen, dösen oder diskutieren. Letzte Unklarheiten über die Hamburger Politik sind gerade ausgeräumt („Wie, ist nicht die SPD an der Regierung?“), als plötzlich ein Mann im Raum steht. […]

Der Prinz von Barmbek

Ladeninhaber, Spediteur, Nachbar: Prince Shaaibu aus der Rümkerstraße (aus Hinz&Kunzt 132/Februar 2004) Eon | Hanse präsentiert Die Dart-Reportage: Hamburg hat viele unbekannte Ecken. Mit Häusern voller Geschichte und Menschen mit besonderen Lebensläufen. Um sie zu finden, werfen die Reporter einen Dartpfeil auf den Stadtplan. Die Geschichten erzählen von viel menschlicher Wärme oder dem Mangel daran. […]

Männer an ihren Grenzen

Das „Herz As“ hat seine eigene Fußballmannschaft (aus Hinz&Kunzt 132/Februar 2004) Die Stimmung in der Kabine ist so kämpferisch, wie sie nach einer anstrengenden Halbzeit in eisiger Kälte eben sein kann. „Sie sind zu schnell!“, stöhnt Rolf über die Gegner. Mit 52 Jahren ist der Träger eines extravaganten Schnurr- und Backenbarts der Älteste auf dem […]

Profis in der verkehrten Welt

Hinz & Kunzt hat bei den Proben zur Kinderoper „Der 35. Mai“ zugesehen (aus Hinz&Kunzt 132/Februar 2004) Noa ist unzufrieden: „In dem anderen Probenraum hat das alles viel besser geklappt. Hier muss man sich jetzt völlig neue Wege merken.“ Ein Problem, das Theaterleuten vertraut ist. Doch der Achtjährige, der jetzt ein unglückliches Gesicht macht, ist […]

Verbrechen der Wehrmacht

Einführung (aus Hinz&Kunzt 132/Februar 2004) „Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941-1944“ – so lautet der Titel der neu konzipierten Ausstellung des Hamburger Instituts für Sozialforschung (HIS). Auf Grundlage des damals geltenden Kriegs- und Völkerrechts dokumentiert sie die teils aktive, teils passive Beteiligung der Wehrmacht an den im Zweiten Weltkrieg verübten Verbrechen. Am Beispiel der […]

„Preußische Offiziere meutern nicht!“

Erich von Manstein – ein Kriegsverbrecher und Ehrenmann (aus Hinz&Kunzt 132/Februar 2004) Er galt als brillanter Kopf, als Ehrenmann, sowohl die Nazis als auch die Widerstandskämpfer vom 20. Juli wünschten sich ihn als Oberbefehlshaber des Militärs. Er beriet Adenauer und wurde von Churchill unterstützt – und trotzdem war Erich von Manstein ein Kriegsverbrecher, der für […]

Parteien-Check zur Wahl

(aus Hinz&Kunzt 132/Februar 2004) Zum zehnjährigen Bestehen von Hinz&Kunzt haben wir zehn Wünsche für Hamburg für Hamburg veröffentlicht. Einige Forderungen finden parteiübergreifend Zuspruch. Hier die Antwort der Bürgerschaftsfraktionen. Nr. 1: Die Krankenstube für Obdachlose ist hoffnungslos überfüllt. H&K fordert: Mehr Betten für kranke Obdachlose.

Letzte Ausfahrt Freihafen

Auf einem Abstellplatz warten osteuropäische Kraftfahrer auf die Reparatur ihrer maroden Fahrzeuge (aus Hinz&Kunzt 132/Februar 2004) Sie sind lebensgefährlich für ihre Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer: schrottreife Lastwagen osteuropäischer Speditionen. Für viele ist im Freihafen Endstation, seit die Wasserschutzpolizei verstärkt kontrolliert. Leidtragende sind die Fahrer, die manchmal monatelang in Hamburg bleiben müssen, bis die Speditionen Geld […]