Kürzen am unteren Ende
Wohngeld, Unterhaltsvorschuss, Sozialticket: Der Staat will bei den Armen kürzen. In Hamburg würde das mehr als 100.000 Menschen betreffen.
Wohngeld, Unterhaltsvorschuss, Sozialticket: Der Staat will bei den Armen kürzen. In Hamburg würde das mehr als 100.000 Menschen betreffen.
Obdachlose und Geflüchtete ohne Versicherungsschutz erhalten in Hamburg wieder medizinische Hilfe. Die Sozialbehörde hat die Finanzmittel für deren Behandlung deutlich aufgestockt.
Das Bürgergeld ist Geschichte, die „neue Grundsicherung“ gilt. Hamburgs Jobcenter-Chef Dirk Heyden spricht über verschärfte Regeln, Härtefallregelungen und eine polarisierte Debatte, die niemandem hilft.
Soziale Netzwerke sind voll mit Videos von Obdachlosen, Suchtkranken und Armen – oft ohne Einverständnis der Betroffenen. Dagegen vorzugehen ist schwer.
Auch Menschen mit wenig Geld können mithilfe eines sogenannten Balkonkraftwerks zur Energiewende beitragen – passen die Rahmenbedingungen, übernimmt die Stadt bis zu 90 Prozent des Kaufpreises.
Das Bauministerium hat seine Sparpläne beim Wohngeld vorgestellt. Wegen der geplanten Kürzungen werden Zehntausende Haushalte ab 2029 auf Sozialhilfe angewiesen sein.
Den Preis für das Sozialticket will der Hamburger Senat um 10 Euro anheben. Seit der Einführung des Deutschlandtickets hätte er sich damit fast verdoppelt.
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor extremer Hitze am Wochenende in Hamburg. Für arme und obdachlose Menschen fehle ausreichender Schutz, beklagen die Sozialverbände und bitten die Bürger:innen um Hilfe.
Hamburg soll auf Strafanzeigen für Fahren ohne Ticket verzichten, forderte jüngst die SPD. Auch die Grünen sind dafür. Trotzdem haben die zuständigen Behörden bislang keine Gespräche mit der Hochbahn geführt, um die umstrittene Praxis zu beenden.
Die Mittel für medizinische Behandlungen von Geflüchteten und Obdachlosen ohne Versicherungsschutz sind aufgebraucht. Fachleute warnen vor tödlichen Folgen, die Sozialbehörde verweist auf den knappen Haushalt.