Behörde verweigert Auskunft über verstorbene Obdachlose
Die Sozialbehörde wehrt sich vehement gegen den Vorwurf, die Zahl gestorbener Obdachloser klein zu rechnen. Und hält trotzdem Daten zu Todesfällen neuerdings unter Verschluss.
Die Sozialbehörde wehrt sich vehement gegen den Vorwurf, die Zahl gestorbener Obdachloser klein zu rechnen. Und hält trotzdem Daten zu Todesfällen neuerdings unter Verschluss.
Nachdem die Sozialbehörde dem sozialen Träger „Verikom“ Mittel gestrichen hat, beantragt dieser Insolvenz. Gewaltschutzprojekten droht das Aus. Die Verantwortung dafür weist die Behörde von sich.
Die jahrelange Mietabzocke in einem Mehrfamilienhaus in Bergedorf war kein Wucher. Das hat das Landgericht Hamburg entschieden. Der Fall zeigt, wie dringend das Gesetzbuch überarbeitet werden muss.
Die verschärften Regeln beim Hamburger Winternotprogramm für Obdachlose sorgen für Streit in der Koalition. In der Bürgerschaft stellt die Linksfraktion einen Antrag dazu.
Am Sonntag öffnet das Hamburger Winternotprogramm für Obdachlose unter verschärften Bedingungen. Eine Chance auf einen Platz im Wohncontainer haben längst nicht alle.
Auch mehr als vier Monate nach dem Tod des Ägypters Ahmed D. auf einer Baustelle in Wilhelmsburg ist unklar, warum der junge Mann gestorben ist. Zwei Kundgebungen am Freitag erinnern an die problematischen Strukturen des Baugewerbes.
Auf der Veddel drohten einer alleinerziehenden Mutter und ihrem Sohn der Rauswurf aus der Wohnung. Nachdem sich dagegen Protest regte, lenkt der Vermieter offenbar ein.
Mindestens 20 Obdachlose sind in diesem Jahr auf Hamburgs Straßen gestorben. Details zu den Todesfällen will die zuständige Behörde nicht nennen.
Seit Anfang September können Menschen ohne Krankenversicherungsschutz in Hamburg bei akuten gesundheitlichen Problemen nicht mehr die nötige medizinische Hilfe erhalten.
124 Schlafplätze von Obdachlosen hat die Stadt allein dieses Jahr räumen lassen. Was aus den Betroffenen wurde, weiß der Senat nicht.