Immer mehr Aufwand, wenig Ertrag
Hochbahn und Deutsche Bahn geben viel Geld aus, um bettelnde Menschen zu vertreiben. Der Ertrag erscheint zweifelhaft, wie neue Zahlen des Senats zeigen.
Hochbahn und Deutsche Bahn geben viel Geld aus, um bettelnde Menschen zu vertreiben. Der Ertrag erscheint zweifelhaft, wie neue Zahlen des Senats zeigen.
Erneut ist in Hamburg ein Mensch auf der Straße gestorben. Damit sind allein im Januar mindestens sechs Obdachlose im öffentlichen Raum zu Tode gekommen. Zählt man die Todesfälle in Krankenhäusern und Notunterkünften hinzu, steigt die Zahl auf 18.
Eine aufmerksame Passantin hat gestern einen Obdachlosen in Eimsbüttel vor dem Kältetod bewahrt. Zu Hilfe gerufene Rettungskräfte brachten den 67-Jährigen in höchster Not ins Krankenhaus.
Bis einschließlich 9. Februar dürfen Obdachlose auch tagsüber in den Notunterkünften der Stadt bleiben. Eine generelle 24-Stunden-Öffnung lehnt der Senat aber weiterhin ab, so Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer (SPD) im Sozialausschuss der Bürgerschaft.
Gute Wochenend-Aussichten für Hamburgs Obdachlose: Bis kommenden Mittwoch dürfen sie rund um die Uhr im Winternotprogramm verweilen.
Im vergangenen Jahr wurden weniger Sozialwohnungsneubauten genehmigt als im Jahr zuvor. Warum die Stadtentwicklungsbehörde trotzdem von einem „sehr guten Ergebnis“ spricht.
Trotz Schnee, Eis und Minusgraden bleibt das Hamburger Winternotprogramm für obdachlose Menschen tagsüber geschlossen. Die Diakonie fordert ein Umdenken.
Die Zahl der Haushalte, denen vorübergehend der Strom abgedreht wird, steigt in Hamburg weiter an. Würde ein Notfallfonds helfen?
Mehr als 1300 Verdachtsfälle überhöhter Mieten wurden der Stadt Hamburg in den vergangenen 14 Monaten gemeldet. Die Linksfraktion kritisiert, dass die Stadt bislang nicht auf die Anzeigen der Bürger:innen reagiert.
Nach Kritik aus dem Bezirk Bergedorf bestätigt die Hamburger Sozialbehörde: Ausgeweitet wird das Hilfsangebot für Obdachlose vorerst nur in den Bezirken Mitte, Altona und Harburg.