Liebe Leserin, lieber Leser,
wir Hamburger:innen sind ein lustiges Völkchen. Anfahren am Berg lernen wir in steilen Parkhausauffahrten. Sauwetter bagatellisieren wir als Schietwetter, und kommt im Frühjahr endlich die Sonne raus, sind die Plätze in der Außengastronomie schneller besetzt, als man gucken kann. Dort bestellen wir Espresso, Aperitivo und im portugiesischen Café dieses Puddinggebäck Pastel de Nata. Wir lieben das Dolce Vita. Aber muss man dafür über die Alpen reisen? „Wie viel mediterranes Flair findet man bereits in der Region rund um die ,norddeutschen Alpen‘ (Harburger Berge)?“, haben wir uns als Redaktion gefragt. Wir haben uns aufs Rad
geschwungen, die Sonnenbrille aufgesetzt, sind Richtung Süden gefahren – und fündig geworden! Den Reisebericht finden Sie im Schwerpunkt.
Die zugegebenermaßen leicht rosarote Sonnenbrille mussten wir für die restlichen Geschichten im Magazin dann wieder absetzen. Der Hamburger Senat und die Bundesregierung haben einschneidende Sparmaßnahmen angekündigt. Wir zeigen auf, welche Folgen diese Pläne haben werden. Außerdem hat der Bundesdrogenbeauftragte im Juli bekannt gegeben: 2150 Menschen starben im vergangenen Jahr an den Folgen ihres Drogenkonsums. Autor Jörg Böckem hat mit einigen Menschen gesprochen, die überlebt haben und heute mit oder ohne Drogen ein zufriedenes Leben führen. Ihre Protokolle finden Sie hier.
Eine Empfehlung für Ihre Kinder liefern wir auch noch: Das Buch „Gemeinsam sind wir stark: Reilo und Reili – zwei Sintikinder“ ist eine Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt für Kinder ab sechs Jahren. Wir haben die Hamburger Autorin Shlica Weiß getroffen und mit ihr unter anderem darüber gesprochen, wie man Vorurteile im Kopf übermalt.
Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre!
Ihr Jonas Fabricius-Füllner

