Wo der Staat bei den Armen sparen will

Kürzen am unteren Ende

Das DRK-Zentrum Osdorfer Born von Leiterin Marit Hofman ist von Kürzungen betroffen. Foto: Dmitrij Leltschuk
Das DRK-Zentrum Osdorfer Born von Leiterin Marit Hofman ist von Kürzungen betroffen. Foto: Dmitrij Leltschuk
Das DRK-Zentrum Osdorfer Born von Leiterin Marit Hofman ist von Kürzungen betroffen. Foto: Dmitrij Leltschuk

Wohngeld, Unterhaltsvorschuss, Sozialticket: Der Staat will bei den Armen kürzen. In Hamburg würde das mehr als 100.000 Menschen betreffen.

Als Marit Hofman nicht mehr wusste, wie sie das Essen für die vielen Kinder bezahlen sollte, hat sie ein Crowdfunding gestartet. Die Leiterin des DRK-Zentrums am Osdorfer Born hat in den vergangenen Monaten fast 14.000 Euro gesammelt, um die Sechs- bis Vierzehnjährigen aus dem Stadtteil mit den markanten Hochhäusern, die nachmittags ihren „Spielhafen“ besuchen, mit Müsli und Gemüse zu versorgen. Das Geld von der Stadt reiche nicht mehr dafür aus, die Kids satt zu machen. „Viele Kinder kommen hungrig zu uns“, sagt Hofman. Selbst die 5 Euro für das Essen in der benachbarten Ganztagsschule könnten sich viele Eltern offenbar nicht mehr leisten.

Seit Jahren sei die Offene Kinder- und Jugendarbeit in Hamburg unterfinanz...


Ausgabe kaufen & Gutes tun

Kaufen Sie diese Ausgabe Hinz&Kunzt digital für nur 2,80 €. Damit unterstützen Sie unabhängigen Journalismus und unsere Hilfe für obdachlose und arme Menschen.

oder
Schließen Sie unser Jahresabo für 33,60 € ab – und lesen Sie ein Jahr alle neuen Ausgaben. Endet automatisch!

ABO ABSCHLIESSEN

Schon gekauft? Zum Login

Verkaufsplatzkarte

An diesen Standorten können Sie unsere Hinz&Kunzt-Verkäufer:innen antreffen:

Artikel aus der Ausgabe:
Autor:in
Benjamin Buchholz
Benjamin Buchholz
Seit 2012 bei Hinz&Kunzt. Redakteur und CvD für das Onlinemagazin.

Weitere Artikel zum Thema