„Ich will meine Geschichte erzählen“
Kelly, 60, verkauft Hinz&Kunzt vor Edeka in der Conventstraße.
Ein Haus für alle
Menschen in Wohnungsnot leben unter einem Dach mit Eigentümer:innen – in diesem Bauprojekt in Ottensen funktioniert das gut. Davon profitieren alle.
„Alle sind weggegangen“
Mihai, 62, verkauft Hinz&Kunzt vor Rewe in Barsbüttel. Seine Heimat Rumänien musste er nach der Wende verlassen – so wie viele andere auch.
Wieder im Spiel
Dirk Richter hatte Job, Familie – und eine große Leidenschaft: Billard. Dann stürzte er ab, wurde obdachlos und verkaufte Hinz&Kunzt. Heute steht er wieder am Billardtisch – bei der Deutschen Meisterschaft.
Altona kürzt Pfandsammler Sozialhilfe
Das Altonaer Sozialamt kürzt einem Rentner die Hilfe, weil er sich mit Pfandsammeln etwas dazuverdient. Für die Sozialbehörde eine „theoretische Frage“, mit der sie sich nicht beschäftigen will.
Wo schläfst du im Winter?
Winternotprogramm, Zelt oder Auto? Wir haben Hinz&Kunzt-Verkäufer gefragt, wie sie die kalte Jahreszeit überstehen wollen – und wieso.
TikTok in die Klassenzimmer!
Tiktok, Instagram und Künstliche Intelligenz haben im Unterricht nichts verloren? Die Stadtteilschule am Heidberg in Langenhorn sieht das anders. Hier wird mit anstatt gegen digitale Medien gearbeitet. Zu Besuch in einer sechsten Klasse.
„Quizzybär“ will’s in der Kneipe wissen
Welches Team weiß am meisten? Im „Galopper“ in Eimsbüttel wird diese Frage an zwei Abenden pro Woche beim Kneipenquiz beantwortet.
Aus Versehen feministisch
„Huah!“ sind zwei Männer und zwei Frauen – in den 1980ern war das noch ungewöhnlich. Jetzt gibt die Punk-Band ihr erstes Konzert seit 14 Jahren. Ein Treffen zeigt: Es ist ein bisschen kompliziert mit der Gleichberechtigung.
Noch eine Hürde mehr
Wenn sie nicht gerade in einer Notunterkunft schlafen, leben Kevin und Christin in Hamburg auf der Straße. Doch damit nicht genug: Sie sitzen im Rollstuhl.
Ausgrenzung im Gesundheitssystem
Die Medizinpädagogin Christin Beschorner hat untersucht, wie obdachlose Menschen in Notaufnahmen behandelt werden. Spoiler: nicht sonderlich gut. Ärzt:innen und Pflegekräfte müssen sich besser auf diese Patient:innengruppe einstellen.
German Soul von der Veddel
Carsten Meyer und Jacques Palminger haben „Songs for Joy“ initiiert. Der Film über das Mitmach-Projekt kommt jetzt in die Kinos.
„Seid nicht so bescheuert wie ich“
Teyfik Sahin saß jahrelang im Knast. Heute hilft der Geschäftsführer von „Gefangene helfen Jugendlichen“, junge Menschen von der schiefen Bahn abzubringen. Redakteur Jonas Fabricius-Füllner hat ihn getroffen.
2 von 39
Nach einem erfolgreichen Modellprojekt ist Housing First in Hamburg seit September Teil der regulären Hilfen für Obdachlose. David und Vitalij sind 2 von 39 Menschen, die so eine Wohnung gefunden haben.
Gleich nebenan – und doch weit weg
Nirgendwo sonst in Hamburg liegen Armut und Reichtum so dicht beieinander wie im Bezirk Altona. Die Großwohnsiedlung Osdorfer Born und die Villenkolonie Hochkamp trennen keine zwei Kilometer – und trotzdem Welten.
Der dritte Anschlag von Mölln
İbrahim Arslan überlebte als Siebenjähriger den rassistischen Brandanschlag von Mölln. Dass Hunderte Menschen Solidaritätsbriefe geschickt hatten, erfuhr seine Familie erst vor Kurzem.
Totgeprügelt, unvergessen
Marian ist tot – weil er brutal zusammengeschlagen wurde. Das charmante Lächeln unseres ehemaligen Verkäufers fehlt im Hinz&Kunzt-Haus.
Zwischen Strafen und Hilfe
Toleranz im Konsumraum einerseits, Verfolgung durch die Polizei andererseits: Wie Hamburg mit Drogen umgeht und wie suchtkranke Menschen damit leben.