Brand an Obdachlosenschlafplatz
In der Ottenser Hauptstraße vor Mercado ist der Schlafplatz einer obdachlosen Frau abgebrannt. Sie kam mit Verletzungen ins Krankenhaus.
In der Ottenser Hauptstraße vor Mercado ist der Schlafplatz einer obdachlosen Frau abgebrannt. Sie kam mit Verletzungen ins Krankenhaus.
In Ottensen leben Wohnungseigentümer:innen gemeinsam mit Menschen, die es auf dem Mietmarkt schwer haben, in einem Haus. Davon profitieren alle.
Blumen und Kerzen in der Ottenser Hauptstraße erinnern an einen Bettler. Vergangene Woche starb Sergey – es ist bereits der 17. Todesfall auf der Straße in diesem Jahr.
Auf dem Ottenser Kemal-Altun-Platz zeigt ein farbenprächtiges Graffito einen Mann.
Wer war er? Wie kam es zu dem Bild? Und warum wird es von niemandem angetastet?
Eine Spurensuche.
Weil Fördermittel wegfallen, steht „La Cantina“ in Ottensen vor dem Aus. Hier treffen sich seit 20 Jahren arme Menschen und Normalverdienende zum Mittagessen. Dass die Pandemie Arme besonders hart trifft, zeigt sich auch hier.
In St. Georg und Ottensen sollen Obdachlose vertrieben werden: mit Blumenkübeln von ihren Schlafplätzen und mit Metallkugeln von Pollern, auf denen sich manche hinsetzten. Dagegen regt sich Protest.
Das Sonnenschein Café hat ein neues Zuhause gefunden! Mitten in Ottensen dient es von nun an wieder jeden Sonntag als Anlaufstelle für Obdachlose und Nachbarn.
In den Strudel der Gentrifizierung des Schanzenviertels wären als nächstes wohl die Taverna Plaka und das dazugehörige Wohnhaus geraten. Doch jetzt greift die Stadt ein: Sie nutzt ihr Vorkaufsrecht und bietet Bewohnern und Gewerbetreibenden eine Zukunft.
Das Landgericht hat die Forderung eines Mieters nach Rückerstattung seiner hohen Miete abgewiesen. Er konnte sich nicht auf die Mietpreisbremse berufen, weil der Senat Fehler bei der Einführung gemacht hatte.
In einem alten Bettengeschäft fing alles an. Hier, in der Thedestraße, gründete vor 30 Jahren eine bunte Truppe von Filmemachern und Filmfreunden ein Medienzentrum: Die Thede. Ihre Mission: Sie wollten mit der Kamera die Welt verändern.
(aus Hinz&Kunzt 211/September 2010)