Obdachlose müssen Zelte räumen
Der Bezirk Mitte vertreibt Obdachlose aus der Innenstadt. Eine Gruppe, die am Alsterfleet unter der Willy-Brandt-Straße lebte, muss bis Montag ihr Lager räumen. Ansonsten droht der Bezirk mit einer Räumung.
Der Bezirk Mitte vertreibt Obdachlose aus der Innenstadt. Eine Gruppe, die am Alsterfleet unter der Willy-Brandt-Straße lebte, muss bis Montag ihr Lager räumen. Ansonsten droht der Bezirk mit einer Räumung.
Am 1. April endete das städtische Winternotprogramm für Obdachlose. Obwohl die Stadt im Vergleich zum Vorjahr etwa doppelt so viele Menschen in eine Unterkunft vermitteln konnte, mussten mehr als 600 Obdachlose wieder zurück auf die Straße.
Der Frühling startet mit einer Erfolgsmeldung. 245 Obdachlose müssen nach Ende des Winternotprogramms nicht zurück auf die Straße.
Das Spendenparlament hat bei seiner Sitzung im März insgesamt 243.000 Euro an 19 Projekte vergeben. Berücksichtigt wurden auch Einrichtungen aus der Wohnungslosenhilfe.
Der Verkaufsraum platze zwischenzeitlich aus allen Nähten und mehr als 100 Verkäufer waren begeistert. Die Crew des Fairmont Hotels Vier Jahreszeiten hatte für die Obdachlosen ein deftiges Mittagsessen zubereitet.
Trotz klirrender Kälte überwintern Obdachlose auf der Straße. Freiwillig? Wir haben uns auf Platten der City umgehört: Hier versucht jeder auf seine Art zu überleben, aber vor Tiefschlägen ist niemand sicher. Bei Bonnie und Clyde haben wir hautnah erlebt, wie weh das tun kann.
Morgens um 6.30 Uhr soll in der City bald ein Weckdienst Obdachlose wecken, die ihre Platten verdreckt hinterlassen. Unser Sozialarbeiter kommentiert: „Gebt ihnen eine Unterkunft, dann ist das Problem gelöst!“
Obdachlose sind Kälte, Nässe und Gewalt schutzlos ausgeliefert. Ein Brandanschlag auf ihre „Platte“ hätte Slawomir und Krzysztof fast das Leben gekostet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Erstmalig weist die Stadt Obdachlose aus Osteuropa im Winternotprogramm ab und schickt sie nachts in eine Wärmestube ohne Schlafplätze in Hohenfelde. Dort müssen sie im Sitzen schlafen.
Nach Monaten auf der Straße hat Kim zumindest einen Platz in einem Wohncontainer erhalten. Hinz&Kunzt erzählt sie, wie sie im Frühjahr auf einmal obdachlos wurde.