Raus aus der Anonymität
Mit Gedenkplaketten machen zwei Studierende der Bewegungswissenschaften auf das stille Sterben von Obdachlosen in Hamburg aufmerksam.
Mit Gedenkplaketten machen zwei Studierende der Bewegungswissenschaften auf das stille Sterben von Obdachlosen in Hamburg aufmerksam.
Die Straßenzeitungspetition für Einzelunterbringung nahm gestern stellvertretend Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) entgegen. Hinz&Kunzt übergab die Forderung im Hamburger Rathaus.
Endlich müssen Hamburgs Obdachlose nicht mehr den Kältetod fürchten. Für sie bedeutet der überraschende Frühlingsbeginn aber auch, dass sie morgens die Schlafstätten wieder verlassen müssen.
Im Unterschied zu Hamburg bietet die Stadt Düsseldorf Obdachlosen ein Einzelzimmer – in der Regel sogar im Hotel. Ein Interview mit Miriam Koch (Grüne), Leiterin des Amtes für Migration und Integration in Düsseldorf.
Der Dortmunder Philosoph Christian Neuhäuser macht in seinem Buch Vorschläge, die auch aus der derzeitigen Krise führen sollen.
Trotz Coronapandemie und Kältewelle bietet Hamburg Obdachlosen lediglich Schutz in Mehrbettzimmern. Für eine städtische Hotelunterbringung protestierten am Freitag mehr als 200 Menschen.
Am 10. Februar wurde auf St. Pauli erneut ein Obdachloser tot aufgefunden. Ein Überblick über die viel zu vielen Todesfälle in diesem Hamburger Winter.
Die Stimmen für eine Unterbringung von Obdachlosen in Hotels werden immer lauter. Laut einer repräsentativen Umfrage sind 64 Prozent der Deutschen dafür. Mehr als 90.000 unterzeichnen Petition.
Die britische Corona-Mutation hat eine Notunterkunft in Düsseldorf erreicht. Während die Stadt Düsseldorf jetzt allen Obdachlosen ein Einzelzimmer bietet, hält Hamburg weiterhin an Großunterkünften fest.
Auch nach dem regulären Ende des Winternotprogramms für Obdachlose Ende März sollen die Notunterkünfte geöffnet bleiben. Die Sozialbehörde plant, die Bewohner*innen dort gegen das Coronavirus zu impfen.