EU-Sozialkommissar spricht sich für Housing First aus
EU-Sozialkommissar Nicolas Schmit will mit dem Konzept „Housing First“ Obdachlosigkeit bekämpfen. Notunterkünfte gehen dem Sozialdemokraten nicht weit genug.
EU-Sozialkommissar Nicolas Schmit will mit dem Konzept „Housing First“ Obdachlosigkeit bekämpfen. Notunterkünfte gehen dem Sozialdemokraten nicht weit genug.
Beim bundesweiten „Housing Action Day“ gerät in diesem Jahr auch die Hamburger Sozialbehörde in die Kritik von Aktivist*innen. Obdachlose sollten während der Coronapandemie in Hotels untergebracht werden, fordern sie.
Die Sozialbehörde will ihre Kälte-Notunterkünfte bis Ende Mai öffnen. Dadurch sollen alle Gäste ein Impfangebot erhalten.
Obdachlose auf der Straße sollen in Hamburg von mobilen Impfteams versorgt werden. Einen Zeitplan gibt es aber noch nicht. Den Impfungen im Winternotprogramm drohen Verzögerungen.
Tausende Menschen aus Osteuropa verelenden auf den Straßen unserer Großstädte – nachdem sie oft jahrelang hier geschuftet haben. Was muss passieren, damit sich das ändert?
Trotz aller Neubaubemühungen wächst die Zahl der Wohn-Notfälle weiter an. Mehr als 13.000 Haushalte warten aktuell mit einem Dringlichkeitsschein vergeblich auf eine eigene Bleibe.
13 Menschen starben zuletzt auf Hamburgs Straßen. Die Stadt hat nun ihr Winternotprogramm erweitert, hält aber an Großunterkünften fest. Düsseldorf tut längst mehr.
Mit Gedenkplaketten machen zwei Studierende der Bewegungswissenschaften auf das stille Sterben von Obdachlosen in Hamburg aufmerksam.
Die Straßenzeitungspetition für Einzelunterbringung nahm gestern stellvertretend Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) entgegen. Hinz&Kunzt übergab die Forderung im Hamburger Rathaus.
Endlich müssen Hamburgs Obdachlose nicht mehr den Kältetod fürchten. Für sie bedeutet der überraschende Frühlingsbeginn aber auch, dass sie morgens die Schlafstätten wieder verlassen müssen.