Weitere Demo gegen die Vertreibung von Obdachlosen
Für die Rechte von obdachlosen und bettelnden Menschen wird am Samstag in Hamburg demonstriert. Zum Protest ruft die Initiative „Solidarische Straße“ auf – gemeinsam mit Hinz&Kunzt.
Für die Rechte von obdachlosen und bettelnden Menschen wird am Samstag in Hamburg demonstriert. Zum Protest ruft die Initiative „Solidarische Straße“ auf – gemeinsam mit Hinz&Kunzt.
Die Temperaturen steigen und so auch der Bedarf nach kostenlosem Trinkwasser. Obwohl bereits im Januar ein Gesetz in Kraft trat, wonach allen Menschen im öffentlichen Raum der Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglicht werden soll, bleibt das Angebot an Trinkwasserbrunnen in Hamburg überschaubar.
Weil das Pik As kernsaniert wird, finden obdachlose Männer seit Mittwoch in der Eiffestraße 398 eine Übernachtungsmöglichkeit. Ende 2025 soll das Haus in der Neustadt wiedereröffnen.
Der Gabenzaun am Heidi-Kabel-Platz muss wegen Bauarbeiten vorerst seinen Betrieb einstellen. Nach einer Pause soll es an anderer Stelle weitergehen.
Sind die aus der Innenstadt vertriebenen Bettler:innen aggressiv oder behindern den Verkehr? Das könnte die Platzverweise der Polizei rechtfertigen. Doch die Realität sieht anders aus.
Heiße Sommer sind für Obdachlose besonders gefährlich. Doch während andere Städte Sonnensegel aufhängen, Gutscheine fürs Schwimmbad verteilen oder sogar Notunterkünfte eröffnen, hängt Hamburg beim Hitzeschutz hinterher.
Wer keine Wohnung hat, ist der Hitze oft den ganzen Tag über ausgeliefert. Wir haben Hinz&Künztler:innen gefragt, wie sie sich im Sommer schützen.
Artan Zeka erinnert sich noch genau an den Moment, als sich die Türen zur Berliner Hitzehilfe zum ersten Mal öffneten. Es war der 18. Juli 2022 – und in der Hauptstadt kletterte das Thermometer auf 42 Grad. Bis Ende September koordinierte Zeka für den Internationalen Bund (IB) Berlin-Brandenburg die erste Hitzenotunterkunft in Deutschland. Der Andrang war enorm.
Wer in einem Bahnhof der Deutschen Bahn schläft oder bettelt, muss mit einer Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs rechnen. Für Aufsehen sorgt nun ein Fall aus dem Jahr 2019.
Der Hamburger Verein „Strassenblues“ will Obdachlose ab Mai in Wohnungen unterbringen – auch, wenn sie keine Ansprüche auf Sozialleistungen haben. In den vergangenen Jahren hat der Verein bereits Hotelzimmer für Obdachlose angemietet.