„Viele Obdachlose suchen versteckt in der Stadt Schutz“
Die Notunterkünfte für Obdachlose bleiben in Hamburg angesichts der Kälte eine weitere Woche ganztägig geöffnet.
Die Notunterkünfte für Obdachlose bleiben in Hamburg angesichts der Kälte eine weitere Woche ganztägig geöffnet.
Ab Freitag soll in der City täglich eine „Mahnwache für Obdachlose“ stattfinden. Damit wollen engagierte Bürger*innen an verstorbene Obdachlose erinnern und die Politik zum Handeln bewegen.
Am kommenden Wochenende bleiben die Notunterkünfte für Obdachlose auch tagsüber offen. Die Sozialbehörde reagiert damit auf die aktuelle Wetterlage.
In Dortmund haben vier Männer einen Obdachlosen schwer verletzt und ihm einen Becher mit erbetteltem Kleingeld geraubt. Er wurde schwer am Kopf verletzt.
Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen gegen Polizei und Rettungskräfte nach dem Tod des Obdachlosen Frank im Lohmühlenpark St. Georg eingestellt. Sie hätten keine Anzeichen für den bevorstehenden Tod gehabt.
Für Obdachlose, die das Hamburger Winternotprogramm meiden, eröffnet die Sozialbehörde am Montag eine Notunterkunft mit 35 Plätzen in Einzelzimmern. Hinz&Kunzt: „Schritt in die richtige Richtung.“
Zum dritten Mal standen in der Bürgerschaft Anträge der Opposition zur Abstimmung, die Obdachlose in Hotelzimmern unterbringen lassen wollte. Die rot-grüne Regierungsmehrheit lehnte das erneut ab.
Erneut sind in Hamburg Obdachlose verstorben: in Wilhelmsburg und Hammerbrook. Seit Dezember sind in der Stadt damit schon mindestens elf Menschen auf der Straße gestorben. Das beschäftigt am Mittwoch erneut die Bürgerschaft.
Mit einer Onlinepetition an die Länderchefs fordern 13 deutsche Straßenmagazine sie dazu auf, Obdachlose im Coronawinter in Hotelzimmern unterzubringen. Jetzt unterzeichnen!
Noch bis Ende Januar läuft die Online-Benefiz-Versteigerung eines Selbstportraits des Künstlers Georg Baselitz. Mit dem Erlös werden Obdachlosen- und Sozialprojekte unterstützt – in Hamburg beispielsweise die Rathauspassage.