Früher wohnungslos, jetzt Kollege
Bis Sergej in Deutschland arbeiten durfte, war es ein langer Weg. Inzwischen hat er einen Job bei Hinz&Kunzt. Seine Frau leidet 30 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl noch immer unter den Folgen.
Bis Sergej in Deutschland arbeiten durfte, war es ein langer Weg. Inzwischen hat er einen Job bei Hinz&Kunzt. Seine Frau leidet 30 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl noch immer unter den Folgen.
Manchmal macht es den Unterschied zwischen Leben und Tod: In der Krankenstube der Caritas auf St. Pauli finden Obdachlose bedingungslose Hilfe. Die Nachfrage ist groß nach den 18 Betten, doch das Geld ist knapp. Bettpatenschaften sollen helfen.
Ein neues Straßenmagazin sorgt seit April für Ärger. Das Blatt besteht hauptsächlich aus zusammenkopierten Artikeln. Die Macher respektieren geschützte Verkaufsplätze nicht, es wurden schon Hinz&Künztler bedroht.
In Blankenese können die Bauarbeiten für eine Folgeunterkunft für Flüchtlinge zunächst weitergehen. Das hat das Oberverwaltungsgericht entschieden. Gegner der Flüchtlingsunterkunft hatten zuvor das Grundstück zugeparkt und geklagt.
Am Sonntag war es soweit: Sebastian Schippers Kultfilm „Absolute Giganten“ lief in 14 Programmkinos. Es war die Premiere der Aktion „Eine Stadt sieht einen Film“. Wir hatten mit Regisseur Schipper und Guido A. Schick („Dulle“) vorab über ein ganz besonderes Stück Kinogeschichte gesprochen.
Laut einer neuen Studie werden in Hamburg mehr als 4500 Wohnungen als Ferienwohnungen genutzt und damit dem Wohnungsmarkt entzogen. Mietervertreter und Hotelgewerbe fordern konsequentere Maßnahmen gegen Zweckentfremdung.
Im Bundestag diskutierten die Fraktionen am Donnerstag darüber, ob Tunesien, Algerien und Marokko als sichere Herkunftsländer eingestuft werden sollen. Dadurch könnte eine schnellere Abschiebung erfolgen. Massive Kritik an dem Vorgehen übt die Diakonie.
Blockflöte? Fingerübungen? Notenlesen? Das Grauen. Dass Kinder eine Menge über Musik lernen und sich trotzdem wie Bolle amüsieren können, beweist noch bis zum 17. April die Theaterumsetzung des erfolgreichen Musikhörspiels am Schmidtchen Theater.
Zum Ende des Winternotprogramms für Obdachlose werden kritische Stimmen laut. Kirchenvertreter und Sozialexperten beklagen, die Stadt werde ihrer Verantwortung nicht gerecht.
Die knallbunten Bilder von Uli Pforr sind nicht zu übersehen. Wir widmen dem Künstler von der Veddel unsere Titelgeschichte im April. Plus: Ankunftsstadt Hamburg, Besuch in der Krankenstube für Obdachlose und ein Porträt des Schauspielers Josef Ostendorf.