Strassenmagazin : Die neue Hinz&Kunzt ist da!

Die knallbunten Bilder von Uli Pforr sind nicht zu übersehen. Wir widmen dem Künstler von der Veddel unsere Titelgeschichte im April. Plus: Ankunftsstadt Hamburg, Besuch in der Krankenstube für Obdachlose und ein Porträt des Schauspielers Josef Ostendorf.

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In meinem Kopf ist immer ganz viel los“, sagt Uli Pforr. Leerstellen sucht man auch auf seinen knallbunten Bildern vergeblich. Doch nicht immer sah es in der Welt des 37-Jährigen so bunt aus. Früher wollte er sich am liebsten verstecken.

Unsere Kollegin Annabel Trautwein besuchte in Hamburg die Krankenstube der Caritas, in der Obdachlose bedingungslose Hilfe finden. Der schwer kranke Pavel (36) etwa sagt: „Ohne Krankenstube wäre ich tot.“ Die Nachfrage ist groß, doch das Geld ist knapp. Bettenpatenschaften sollen helfen.

Flüchtlinge sozialverträglich unterbringen – aber wie? Zu diesem Thema waren wir bei einer Tagung der Architektenkammer. Es könnte alles viel einfacher sein, wenn man beispielsweise gleich am Mittleren Landweg einen neuen Stadtteil für alle bauen und den Kleinen Grasbrook trotz der Olympianiederlage zur kleinen frechen Schwester der HafenCity machen würde.

Auch unsere Fotoreportage dreht sich um Flüchtlinge. Nicht in Hamburg, sondern in der Stadt Deir el Ahmar in der libanesischen Bekaa-Ebene. Sie ist zu einem gigantischen Zeltlager angewachsen: Tausende Flüchtlinge aus Syrien haben hier Zuflucht gefunden. Die Bewohner der Region stehen vor enormen Herausforderungen.

Und wir hatten eine sehr schöne Begegnung mit dem Schauspieler Josef Ostendorf, der möchte, dass uns das Theater weiterhin aufrüttelt und auch mal vor den Kopf stößt.

Text: SIM
Foto: Mauricio Bustamante

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