Kennedybrücke

Von einer Vertreibung, die nie stattfand

Ein Blick aus der S-Bahn kurz vor der Einfahrt in den Hauptbahnhof genügt, um zu erkennen, dass Obdachlose neben der Kennedybrücke leben. Sechs Zelte und ein Grill stehen dort. Auf der Wiese daneben kein Leergut, kein Abfall, kein alter Hausrat. Die „Kennedys“ gelten als die Spießer unter den Obdachlosen. Ihre „Platte“ ist praktisch immer sauber. So läuft das seit Jahren. Probleme mit der Obdachlosen-Gruppe gab es so gut wie nie.

Bezirk droht Obdachlosen erneut mit Vertreibung

Das Bezirksamt Mitte droht erneut Obdachlosen mit Vertreibung. Spätestens am Donnerstag sollen sie ihre „Platte“ an der Kennedybrücke räumen. Ansonsten würde man „Zwangsmaßnahmen“ gegen die Obdachlosen anwenden.

Winternotprogramm

„Ich warte den ganzen Tag vor der Tür“

Sozialsenatorin Leonhard beharrt trotz Regen und Sturm weiterhin darauf, das Winternotprogramm tagsüber geschlossen zu halten. Die Obachlosen müssen jeden Morgen um 9 Uhr wieder auf die Straße. Wir haben zwei von ihnen gefragt, wie sich das anfühlt.

Weihnachten

Strassenblues: So war die Bescherung

Strassenblues.de feierte mit 350 Obdachlosen am Sonntag in der Rathauspassage. Weitere Hilfsaktionen: Helfer der Kleiderkammer Messehalle brachten Spenden ins Winternotprogramm im Münzviertel und vor die Alimaus in Altona.