Winternotprogramm : „Ich warte den ganzen Tag vor der Tür“

Sozialsenatorin Leonhard beharrt trotz Regen und Sturm weiterhin darauf, das Winternotprogramm tagsüber geschlossen zu halten. Die Obachlosen müssen jeden Morgen um 9 Uhr wieder auf die Straße. Wir haben zwei von ihnen gefragt, wie sich das anfühlt.

Freitagmorgen, 8:45 Uhr, Schaaarsteinweg in der Neustadt. Es regnet in Strömen, der Wind knickt reihenweise Regenschirme um, Sturmböen sind angesagt.  Trotzdem bleiben die Türen des Winternotprogramms den ganzen Tag über verschlossen. Erst am frühen Abend dürfen die Menschen wieder ins Warme.

André und Carsten sind zwei von ihnen. Wir haben sie vor dem Ausgang des Winternotprogramms nahe des Michels getroffen.

André ist seit sechs Wochen im Winternotprogramm. Gerne würde er sich hier auch tagsüber einmal richtig ausruhen dürfen.
André ist seit sechs Wochen im Winternotprogramm. Gerne würde er sich hier auch tagsüber einmal richtig ausruhen dürfen.

André: „Ich stehe hier den ganzen Tag“

Hinz&Kunzt: Wie lange nutzt du das Winternotprogramm schon?
André: Seit sechs Wochen.

Was machst du, wenn du hier um 9 Uhr rausgeschickt wirst?
André: Ich stehe hier den ganzen Tag.

Wo? Hier direkt hier vor dem Ausgang?
André: Ja, hier ist ja noch ein kleines Dach vor der Tür, wo man sich unterstellen kann.

Wie wäre es für dich, wenn das Winternotprogramm den ganzen Tag über offen hätte?
André: Das wäre super. Dann könnte an sich mal ausruhen. Ich bin auch ein bisschen erkältet gerade.

Die Sozialbehörde sagt, ihr sollt „in Bewegung bleiben“ und die Beratungsangebote wahrnehmen. Was sagst du dazu?
André: Das finde ich nicht gut. Ich meine, man könnte sich ja auch da drinnen (im Winternoprogramm, d. Red.) vorsprechen und beraten lassen.

Gibt es denn hier vor Ort die Chance, jemanden zu fragen?
André: Nein.

Dann heißt es auch noch, ihr solltet deshalb raus, weil die Zimmer gereinigt werden müssen.
André: Hhm.

Acht Stunden lang sollen die Zimmer gereinigt werden, das erscheint uns sehr lang.
André: Das weiß ich auch nicht, warum das so lange dauert.

 

Carsten ist seit 14 Tagen im Winternotprogramm und fragt: "Wohin sollen die Leute denn tagsüber gehen?"
Carsten ist seit 14 Tagen im Winternotprogramm und fragt: „Wohin sollen die Leute denn tagsüber gehen?“

Carsten: „Wo sollen die Leute eigentlich hingehen?“

Hinz&Kunzt: Wie lange bist Du schon im Winternotprogramm?
Carsten: Seit zwei Wochen.

Wie findest Du es, dass das Winternotprogramm jeden Morgen um 9 Uhr dicht macht?
Carsten: Beschissen. Man sollte auch mal ausschlafen können. Wo sollen die Leute nach 9 Uhr eigentlich genau hingehen? Es gibt die Bücherhalle. Aber sich da den ganzen Tag hinzusetzen ist ja auch nicht Sinn der Sache. Der Sinn der Sache ist doch eigentlich, dass die Leute auch was tun, sich etwa um einen Job kümmern. Ich suche auch einen Job. Aber ich sehe so viele Leute, die tagsüber nur irgendwo rumstehen, weil sie nicht wissen, wohin.

Die Sozialbehörde verweist auf die Tagesaufenthaltsstätten, in denen sich Obdachlose beraten lassen sollten.
Carsten: Ja, aber die sind total überfüllt. Und die können einem oft gar nicht helfen, weil sie selber nicht wissen, was sie anbieten können. Dann ist das auch Blödsinn, sich in die Tagesstätte hinzusetzen und da nur Kaffee zu trinken.

Nahe des Michel in der Neustadt befindet sich in diesem Jahr auch ein Gebäude des Winternotprogramms.
Im Schaarsteinweg in der Neustadt befindet sich in diesem Jahr auch ein Gebäude des Winternotprogramms. Hier gibt es 350 Schlafplätze.

Interviews + Fotos: Simone Deckner

Bitte unterstützen Sie unsere Online-Petition zur Öffnung des Winternotprogramms auch tagsüber!
Hier ist der Link zu Petition:
https://www.change.org/winternotprogramm

41 Kommentare zu “„Ich warte den ganzen Tag vor der Tür“

  1. Hallo Ihr HinzundKunztler,
    habe grad auf Change.org unterschrieben. Wirklich verrückt unser Hamburg. Langsam fühle auch ich mich hier unwohl. Am einen Ende des Spektrums Verschwendung, Korrumption und Prestigeprojekte und am anderen wird es immer schwerer noch gesellschaftlich akzeptiert zu leben.
    Unsere Erfahrung seit wir 2007 wieder in meine Heimat (wie schal das Wort mittlerweile klingt) gezogen sind: 2 Insolvente Arbeitgeber, fluktuierende, befristete Jobs, immer geringere Stundenlöhne. Liebesgrüße aus dem Prekariat. Aber immerhin sind die 60m² die wir zu viert bewohnen beheizt.
    Obdachlosigkeit? Nicht vorstellbar! Was sollen dann solche Schikanen? Warum nicht die „Gäste“ beim Putzen miteinbeziehen, dann geht es vielleicht schneller? Und dann zusammen eine Tasse Kaffee und eine Partie Schach (oder was auch immer ihr so mögt?!?!) – ist das zuviel Menschlichkeit für unsere Stadt?
    Ich drücke Euch alle Daumen, dass sich die Zustände bessern.
    Best,
    A.

  2. „Ein geschmückter Baum leitet das Weihnachtsfest ein. Er bringt eine ganz eigene Wärme ins Fest. Ich hoffe, Sie und Ihr habt viel Freude beim Schmücken – und anschließend beim Bestaunen und genießen, wenn das Abendessen aufgetischt ist.“ Originalzitat von Frau Leonhard auf ihrer SPD-Seite „Über mich“ zu finden: http://melanie-leonhard.de/?page_id=12

    Ist das nicht pervers?! Ich könnte kotzen! (sorry) Vielleicht lohnt es sich ja, das mal so nebenbei auf der Petition anzumerken!

    Alles Gute
    und viele Grüße
    Peter Schmerenbeck, Varel

  3. und wo sollen Frauen bleiben, den ganzen Tag? wo auf die Toilette, bei Hygiene-Notwendigkeiten wie Tampon/Binden-Wechsel? sich anmachen lassen den ganzen Tag auf der Straße?

  4. Für mich klingen die Maßnahmen der Sozialsenatorin Melanie Leonhard nach reiner Behördenwillkür! Die Gründe hören sich sehr vorgeschoben an. Man treibt die Obdachlosen in die Kälte und ins Nichtstun, obwohl es dafür meines Erachtens keinen schlüssigen Grund gibt. Das finde ich herzlos und es ist beschämend für ein so reiches Land wie Deutschland. Ich habe die Petition gerne unterschrieben und hoffe inständig, dass es kurzfristig eine gute Lösung für die armen Menschen auf der Straße gibt.

  5. man kann sich nur noch wundern in diesem land, armut aller orten, kein geld für sozial schwache, rentner, alleinstehende mütter, familien, 400 000 obdachlose. merkels tage sind gezählt.

  6. Wenn man so die Antworten ließt, ist keiner so richtig wütend !! Als ich noch öffentliche untergebracht war (im Container), war ich immer stinkig, wenn wir um 9:00 Uhr aus den Container mußten. Wir wußten da mals gar nicht weshalb, und warum wir den Container verlassen mußten !! Hätte ich das da mals gewußt, was ich heute weiß, hätte ich das wohl öffentlich gemacht !! Denn das geht schon seit 1994 so, ohne das dies mal überarbeitet wurde !! Auch ich wußte nie wo hin, wenn man kein zu Hause hat, ist das ganz schön schlimm !! Da rennste um her, wenn es keine Termine gibt, und mußt zu sehen wo du bleibst. Das den das von der Sozialbehörde egal ist, kann ich so richtig nach voll ziehen, denn die hat es noch nie intressiert, wie es dir persönlich geht !! Auch HINZ&KUNZT könnte mehr Öffentlickeit her stellen, in diesem Sinn. Was die Sozialbehörde so in den letzten Tagen von sich gibt, ist ja schon rechtswidrig !! Denn jeder weiß, das kranke Menschen mehr Aufwand benötigen als gesunde. Diese behörde muß endlich begreifen, das diese Menschen gesund mehr leisten könnten, als wenn sie nur da hin wegetieren !! Entweder will die Spozialbehörde nicht, dann soll sie es uns sagen, da mit wir vor ein Sozialgericht ziehen können !! Denn jeder Mensch ist vor dem Grundgesetz gleich, da kann die Sozialbehörde nicht machen was sie für richt hält, in ihrem Sinn !!
    Hier drüber sollten alle mal nach denken,
    Erich Heeder – HINZ&KUNZT VERKÄUFER

  7. Ich habe die Petition natürlich unterschrieben , aber wie wäre es denn wenn die Obdachlosen ihre Räume selber reinigen würden . Das hat für mich auch etwas mit Verantwortung zu tun und schließlich ist die Winternothilfe kein Hotel. Dann hätte es auch einen Grund warum man drin bleiben muss .
    Fände ich einen interessanten Ansatz

  8. Hallo und ein herzliches grüß´ Gott,

    es kann sehr schnell gehen, obdachlos zu werden.

    Mir hätte auch fast das gleiche passieren können.

    Ich wurde freundlicherweise im Haus meiner Eltern wiederaufgenommen.

    Doch was wäre passiert, wenn ich keine Eltern mehr hätte…

    Obdachlose Menschen sind nicht zwangsläufig schlechte Menschen.

    Es sind Menschen, die keinem was antun.

    Ganz im Gegenteil, sie haben ein Herz für ihre Mitmenschen…

    Soweit momentan…

    Liebe Grüße

    Achim

  9. Also ich finde das alles einen riesen Witz! Einen schlechten wohlgemerkt!

    Wozu ein „Notprogramm“ wenn man die Leute dann vor die Türe setzt? Das erweckt für mich nur den Anschein als wolle man nur guten Willen zeigen, ihn aber nicht umsetzen!

    Gerade wegen der „Ausrede“, das man wegen angeblicher Reinigungsarbeiten, die Menschen ACHT Stunden lang „ausperrt“!!
    Warum gibt man den Menschen nicht die Möglichkeit das selber zu tun, sie gegebenenfalls dabei zu unterstützen, auch sie im umgang mit anderen zu unterstützen, damit sie auch wieder lernen, in einen Rythmus zu kommen, Pflichten nachzukommen, für sich selber sorgen zu können und wieder Vertrauen in andere fassen können?!
    Sie raus zu werfen wo sie dann GAR NICHTS machen können ist doch der eindeutig falsche Weg!!!

    In meinen Augen sehe ich das ganze als reine Abzocke. Die kassieren die Gelder vom Staat, vielleicht sogar die Spendengelder (weiß ja nicht, wie das alles Finanziert wird) um einen minimalen (schein)Aufwand für die Menschen zu erbringen und das meiste selbst einzukassieren! Zeigt mir doch nur mal die Autos derer, die das ganze betreiben dann wissen wir doch, wie der Hase läuft!!!

  10. Es ist wohl an der Zeit, dass wir endlich alle für ein bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe von 1000,-€ auf die Straße gehen. Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen bekämen dann auch Menschen, die jetzt noch obdachlos sind ein Zimmer oder eine Wohnung. Und der ganze absurde Verwaltungsterror in Deutschland hätte ein Ende.

  11. Ja, das war auch einer meiner Gedanken, als ich die Petition das erste Mal gelesen habe – warum die Obdachlosen nicht mit einbeziehen in die Reinigung der Räumlichkeiten? Verantwortung übernehmen, regelmässig etwas Sinnvolles tun und dabei im Warmen und in Gemeinschaft bleiben können. Fände ich sinnvoll.

  12. Also ,ich bin richtig stinkig!!!!!
    Ich schäme mich manchmal wirklich für Hamburg. Es ist Menschenunwürdig Obdachlose bei diesem Sauwetter 8Std. draußen rumeiern zu lassen. Das macht kein Mensch. Selbst ich vermeide es , wenn’s nicht zwingend notwendig ist! !!! Nach jahrelangen Kürzungen sind die Milliarden ja auf einmal da !!!! Die Obdachlosen sind das Stiefkind der Politik, doch ich habe den größten Respekt vor ihnen. Ich könnte sowas nicht durchstehen! ! Das Saudumme Argument , sie sollen in Bewegung bleiben ist einfach nur verachtend. Viele können dies gar nicht, da sie kaputte Füße, Beine haben und auch sonst angeschlagen sind. Diese Menschen müssen auch in Wohnungen untergebracht werden. Ich weiß, dass einige von ihnen das nicht wollen oder nicht dazu in der Lage sind, aber dann muss man halt andere Unterbringunsmöglichkeiten schaffen , die Gelder sind ja jetzt da!!!! Ich könnte noch zwei Seiten schreiben , aber ich glaube, der Platz reicht nicht aus. Auf jeden Fall sollte Frau Leonhard überlegen ob sie auch ihre Hund , sofern sie einen hat 8Std draußen rumeiern lässt, damit er in Bewegung bleibt:-(:-(

  13. 1. Reinigen könnten die Gäste ihre Unterkunft wohl selber?

    2. Wir schaffen das???????????????? Wenn wir nicht mal fuer die eigenen Leute da sind, wenn´s erforderlich ist? Bin ich im falschen Film oder schon im falschen Kino?

  14. Moin!
    „Sozial“senatorin soll die Frau Leonhard sein? Ihr Chef ein „Sozial“demokrat? Dann sollten sie mal http://www.vinzi.at ansehen, was da ein kleiner Stadtteilpfarrer in Graz in Österreich auf die Beine gestellt hat – und nun in Wien auf die Beine stellt! Ich hab da mal monatelang mitgeholfen in Graz, dass jeder Bewohner in den Containern ein eigenes Zimmer hat und dabei unter den Bewohnern (alles Männer in dem Containerdorf) und Helfer/innen so herzliche Menschen kennengelernt – davon zehre ich heute noch! „Nächstenliebe“ pur! Aber davon hat ja nicht einmal der Herr Erzbischof in der Danziger Straße auch nur die Spur einer Ahnung! Sein „Gott“ heißt Rendite!
    Das ist nicht mehr meine Vaterstadt!

  15. Die Argumente der Frau Leonhard sind ja wohl der reinste Hohn. Wo sollten 7 Tage die Woche jeden Tag acht Stunden Beratungsangebote stattfinden? Im Rathaus vielleicht? Bei der SPD gilt es in diesem Jahrtausend ofenbar als schick, arme Menschen einfach doof zu finden und links liegen zu lassen.

  16. bin 63, selbständig, durch eine knie op konnte ich nicht mehr arbeiten, dann hartz, erstmal um 25€ gekürzt, dann sanktioniert
    kürzung um weitere 120€, das wollte ich nicht mehr mitmachen, hartz nicht mehr verlängert, nun konnte ich dak nicht mehr bezahlen, leide unter bipolarer störung, dak hat mir nun den höchstbeitrag von 780€ per monat per bescheid zugestellt, 4 monate, ca 3000€, wurde nun aus der dak geworfen, darf meine karte nicht mehr benutzen, beitreibung eingeleitet durch den
    zoll, das sind die deutschen realitäten, man ist schneller obdachlos als man denkt, habe wirklich hochachtung vor euch die sich diesem
    menschenunwürdigen systhem nicht mehr aussetzen wollen..

  17. Es ist schon eine Unverschämtheit sondergleichen, was sich die Politiker hier in Hamburg (und woanders) leisten: Jahrzehnte lang wurden unsere Obdachlosen als nicht relevante Randgruppe betrachtet und mit Almosen abgespeist. Seit September, seit der „Flüchtlingskrise“ geht für die Asylsuchenden mit einem male fast alles: Wohnunge, Unterkünfte – auch einfachster Art – Hilfeleisten, Beratungen usw.: aber wo bleiben die Armen, die Rentner, die HartzIVer, die Obdachlosen: weshalb ist es nicht möglich, auch diese Hilfsbedürftigen an den Hilfsprogrammen teilnehmen zu lassen? Weshalb gibt es keine Einfachstwohnungen für obdachlose? Weshalb gibt es keine Container-zimmer für Obdachlose? Weshals gibt es kaum Unterstützung durch die Hamburger Bevölkerung für obdachlose?
    Ich bin empört. Und unsere abgehobener Herr Bürgermeister Olaf Scholz sollte mal eine nacht im PikAs etc. verbringen, mal sehen ob ihm das gefallen würde, dann anschliessend sich in der Kälte und Nässe im Hamburger Innenstadtbereich aufhalten zu müssen, immer überall verjagt und verachtet. Danke hamburg.

  18. Hallo! Tut mir leid aber ich fand das schon immer eiskalt, gefühllos u. menschenunwürdig, das man einfach so ab 9 Uhr mitten im Winter regelrecht rausgeschmissen wird. Wie funktioniert das denn bei den Flüchtlingen u. unserer ach so grossen Willkommenskultur? Sorry…aber da läuft einiges ungerecht!

  19. Ich freue mich, daß schon so viele unterschrieben und ihren Unmut geäußert haben.
    Die „Sozial“senatorin sollte sich schämen, im warmen Büro und Zuhause zu sitzen, wo andere draußen frieren müssen.
    Wie sozial ist diese Partei noch? Was hat ihr Verhalten mit „sozial“zu tun? Nichts. Aber irgendwann sind wieder Wahlen, dann weiß ich, welche Partei ich nicht wählen werde. Diese Partei (SPD) verdient ihren Namen nicht.
    Alles Gute für die armen Mitmenschen, die weiter draußen frieren müssen und ganz herzlichen Dank an
    Herrn Karrenbauer, der diese Petition ins Leben gerufen hat, vor allem aber viel Erfolg für das Gespräch mit
    der „Sozial“senatorin.

  20. Es ist bei uns untersagt,warum auch immer,daß Obdachlose-ebenso wie die untergebrachten Flüchtlinge-selber putzen etc.
    Es häufen sich Beschwerden von Flüchtlingen,die in Zelten leben,wg.Unsauberkeit.Gelesen in der Kölner Rundschau
    Vor vielen Jahren wollte man Migranten mit einem 1€ Job z.B. die Straßen säubern lassen und da haben die GRÜNEN gemeint,das sei Diskriminierung.
    Unsere politischen Gutmenschen denken leider nur von 12 bis Mittag.

  21. Um dem Gespräch mit der Sozialsenatorin mehr Nachdruck zu verleihen, wäre mein Vorschlag an Herrn Karrenbauer,
    Obdachlose mit ins Foyer des Rathauses, wo es warm und trocken ist, einzuladen.
    Viel Glück und Erfolg beim Gespräch!

  22. Meine Wut auf Politiker, die derartige Entscheidungen treffen, ist inzwischen grenzenlos

    Mögen sie Artikel 3 des Grundgesetzes 100x abschreiben, aber in Schönschrift und fehlerfrei.

    Art. 3
    (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
    (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
    (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

    Wenn Mitbürger unseres Landes, egal welcher Hinweis auf Absatz 3 infrage kommt, Hilfe bedarf, so ist diese zu gewähren.
    Man hat für Flüchtlinge plötzlich Geld, kann für diese sogar Sozialwohnungen bauen, die diese vorzugsweise zuerst beziehen dürfen und obdachlose Menschen sollen bei Minusgraden durch die Gegend laufen, weil man die Räume angeblich reinigen muss und, was ich noch schlimmer finde, sie sich nicht dort häuslich niederlassen sollen.
    Was nützt die Beratung und die Erteilung von Dringlichkeitsscheinen, wenn keine Wohnungen für die und andere Bürger mit geringem Einkommen vorhanden sind?
    Für mich haben Politiker, denen ich auf Abgeordnetenwatch Vorhaltungen und Fragen gestellt hatte, immer noch keine Antwort parat, warum Flüchtlinge bevorzugt, bzw. Obdachlose so extrem benachteiligt werden.
    Gleiches gilt für die Speicherung aller Verbindungsdaten für alle Bürger innerhalb Deutschlands, als wären wir ein Volk von Attentätern und das planlose Durchschleusen der Flüchtlinge, obwohl inzwischen bekannt ist, dass man in der Türkei gefälschte syrische Pässe unter der Hand erwerben kann und auch IS über viele Blancopässe aus syrischen Behörden in Händen hat.

  23. flüchlinge herzlich willkommen, die können doch auch in ihre unterkünfte bleiben.da sehe ich mal wieder, das sich unsere SCHILDBÜRGER verdoppelt haben.stellt frau melanie leonhard einmal einen ganzen tag vor die tür,aber bitte ohne kaffee. herzlich maja

  24. Es ist ledier überall in Deutschland usus, das die Übernachtungsstätten morgens schliessen um erst Abends wieder zu öffnen, es gibt nur wenige Ausnahmen, und das sind keine staatlichen Einrichtungen (Heilsarmee z.b.) Leider nicht nur eine Hamburger Praxis.

    Das ist auch das ganze Jahr über so, nicht nur im Winter (wobei es dann natürlich besonders hart ist)

    Es werden auch bei Krankheit keine Ausnahmen gemacht, also kann man auch eine Grippe oder Erkältung nicht auskurieren. Auskurieren kann man nur, wozu man ins Krankenhaus muss, und auch dort wird man meist sehr schnell vor die Türe gesetzt (ich kenne einen Obdachlosen, die ein halbes Jahr lang mit Gipsbein auf der Strasse saßen), denn es werden die selben Maßsstäbe angelegt wie bei jemandem, der eine Wohnung hat, sprich: Was zuhause auskuriert werden kann, müssen Obdachlose auf der Straße auskurieren.

    Sinn und Zweck der Sache ist es, es den Obdachlosen so ungemütlich wie möglich zu machen, um sie dazu zu bewegen, ihren Obdachlosenstatus aufzugeben und wieder in eine Wohnung zu ziehen. Das ist nicht ganz einfach, in den meisten fällen, denn obwohl die Kommunen theoretisch sogar auf wunsch eine Wohnung (oder wenn es nicht anders geht sogar ein Hotelzimmer) zuweisen müssten, tun sie das in den seltensten Fällen. Welcher Obdachlose hat schon die möglichkeit, sowas durchzuklagen?

  25. Ich bin sprachlos über soviel Unmenschlichkeit ausgerechnet einer Sozialsenatorin! Eine Person, die dermaßen menschenverachtend und herzlos mit ihren Mitbürgern umgeht, ist eine Fehlbesetzung auf so einem Posten!
    Es ist außerdem der glatte Hohn, mit welcher Begründung das Winternotprogramm den ganzen Tag geschlossen ist!

    Soll diese Dame doch mal einen Winter lang vormachen, wie es ist, 8 Stunden lang bei Frost, Schneetreiben, eisigen Stürmen, kaltem Dauerregen und das womöglich noch mit grippalem Infekt sich im Freien aufzuhalten! Sie würde es keine zwei Tage aushalten! Diese Frau, die wahrscheinlich ein Eigenheim mit Fußbodenheizung und nobler Einrichtung besitzt, sollte sich in Grund und Boden schämen!

    Ich bin geborene Hamburgerin, wohne aber schon lange nicht mehr dort. Hamburg ist eine so reiche Stadt mit so vielen wirklich wohlhabenden Menschen, es ist wirklich beschämend, dass dies ausgerechnet in meiner Heimatstadt passiert!

    Es wäre gut, wenn unsere Bundeskanzlerin von diesen Zuständen in Kenntnis gesetzt würde. Sie hat ein großes Herz für Kriegsflüchtlinge, und das ist auch gut so, aber sie sollte ein ebenso großes Herz für die Ärmsten ihrer eigenen Landsleute haben. Und das hat sie ja vielleicht auch, wenn sie über die Zustände in Hamburg informiert wäre. Ein Versuch mit einem offenen Brief wäre es wert!

    Und was ist mit der übrigen Presse? Bild, Hamburger Morgenpost, Stern u. Co… Es sollten alle über die Hamburger Missstände berichten, nicht nur Hinz & Kunzt, damit eine große Öffentlichkeit erreicht wird und die Politiker Druck bekommen!

    Viel Erfolg weiterhin mit der Kampagne, und alles Gute den Obdachlosen!

  26. Solange der € der wahre Gott in Deutschland ist, wird sich hier nicht wirklich etwas ändern.
    Seine Rechte bekommt nur noch der, der sie vor Gericht einklagt und dann auch nur mit Anwalt oder ähnlichem.
    Fast jeder der heute in der Schufa steht ist geliefert wenn er eine Wohnung sucht, auch wenn der Eintrag nichts mit Mietschulden zu tun hat, ich mache das selber gerade durch.
    Es ist einfach nur noch Menschenverachtend was hier mitten in Deutschland passiert.
    Es gibt Menschen in Deutschland, die in der Lage wären eine ganze Kleinstadt mit 30-40000 Einwohnern zu einfachen Millionären zu machen und andere müssen auf der Straße frieren ?
    Ihr macht euer Geld auf dem Rücken anderer und seid noch Stolz darauf ?
    Viele große Deutsche Firmen haben sich in China etabliert und verarbeiten dort Recurcen die in Tibet abgebaut werden, China unterdrückt Tibet seit Jahrzehnten, die deutsche Post weigert sich Briefmarken mit dem Kopf des Dalei Lama zu Drucken und hat dazu extra ihre AGB´s geändert, da ihr Tochter Unternehmen die DHL ganz groß im Geschäft ist in China.
    Sie schauen lieber zu wie die Tibeter von der Chinesichen Militärpolizei nidergeknüppelt werden und schweigen für die grosse Kohle!
    You Tube: „Tibet Burns“
    Wenn das Volk in Deutschland nich bald aufsteht und seine Rechte in die Hand nimmt werden hier noch ganz andere Dinge passieren.
    Ein Deutscher Bürger muss erst Klagen um von seinen amtierenden Volksvertretern mitgeteilt zu bekommen, wer eben selbige Volksvertreter manipuliert unter aufwendung erheblicher Geldmittel, genannt Lobbyisten ?
    Sorry, aber wie lange wollt ihr euch noch für dumm verkaufen lassen, eben diese Politiker verwenden Steuergelder um die Anwälte dagegen zu bezahlen.
    Nachzulesen unter „Abgeordnetenwatch.de“
    Eventuell sollte man hin und wieder über etwas mehr nachdenken als das nächste i-Phone.

    Seit 2009 haben sich in Tibet über 100 menschen mit Benzin übergossen und angezündet, die jüngsten gerade einmal 17 Jahre alt,als Protest gegen die unterdrückung Chinas, aber Deutsche Firmen machen dort weiter die dicke Kohle und versuchen zu verhindern das es Publik wird.
    Es interessiert nur noch das Geld, der Mensch bleibt auf der Strecke…
    Man wird hier unter Druck nachgeben und die Türen für die Obdachlosen Tagsüber öffnen, aber wirklich etwas ändern wird sich nicht , die nächsten Türen werden auch nur unter Druck nachgeben, aber nicht aus Menschlichkeit.

  27. Das Obdachlose nicht putzen dürfen, weiß ich noch aus meiner Obdachlosenzeit. Wofür diese Schikane wichtig ist, wird wohl niemand verantworten wollen. Vieleicht möchte man nicht, daß Obdachlose etwas Vernünftiges machen, um das Gerede vom verkommenen Menschen aufrecht zu erhalten. Diese Beratungsstellen können garnichts bringen, weil nun einmal nicht genügend Wohnungen da sind. Manche Sozialarbeiter in den Tagesstätten sind trotzdem sehr angagiert und geben sich so Mühe. Auch diese Bemühungen werden in den Sand gesetzt. Eine Sozialsenatorin scheint etwas Anderes unter sozial zu verstehen.Manche wissen nicht, was sie tun. Es geht da draußen ums nackte überleben. Ich hoffe sehr das diese Petition Gehör findet und diese sinnlose Schikane einfach aufhöhrt.
    Vielen Dank für diese Petition an Herrn Karrenbauer, für die vielen Unterschreiber auch und guten Erfolg für alle Obdachlosen.

  28. Ich bin der felsenfest Überzeugung, dass sich kein Mitglied des Senates auch nur ein Mal Gedanken darüber gemacht hat wie hart und entwürdigend das Leben auf der Straße ist.

  29. Auch wenn manche jetzt gleich wieder meinen werden, daß ich hier die einen Notleidenden gegen die anderen Notleidenden ausspielen will: mitnichten!
    Aber es muß vor allem für die Betroffenen wie blanker Hohn sein, sich ansehen zu müssen, daß dieser Staat, die Städte und Kommunen (es ist ja nicht nur Hamburg betroffen) innerhalb ein paar weniger Wochen und Monate abertausende Unterkünfte für Flüchtlinge rekrutieren können, inklusive Kleidung, Verpflegung, Gesundheitsversorgung.
    Für die eigenen Wohnsitzlosen/Obdachlosen aber ist seit Jahren weder genug Geld, geschweige denn genug Unterkünfte da (siehe der Kommentar Nr.7 von Erich Heeder)

    Und ich laß mir nicht erzählen, daß das alles Obdachlose sind, die nicht mehr damit klar kommen, in einer Wohnung zu leben. Die mag es geben, aber ich glaube nicht, daß sie die Mehrzahl der Obdachlosen darstellen.

    Im aktuellen „Stern“ ist ein zum Thema passender Artikel über 2 obdachlose Frauen in Berlin.

    Und man stelle sich einfach vor, was heutzutage mit einem Politiker passieren würde, der das selbe Verhalten (Verlassen der Unterkunft tagsüber für Reinigungszwecke) von bereits untergebrachten Flüchtlingen verlangen würde. Oh weh…….

    Diese Ungerechtigkeiten werden den Unmut der Leute nur noch weiter schüren, und zwar vollkommen berechtigt!

  30. sehr gut fand ich hier den beitrag der auf die not wohnungsloser frauen in diesem zusammenhang hinwies.
    mir ist die cdu zum kotzen und die spd nicht minder selbstgefällig und selbstgerecht.wenn sie sich auch für rechtschaffend halten,so wäre zu fragen welches? menschenrechte im kapitalismus?doch nur solange sie nicht zu teuer werden.entwürdigend wie man mit den
    menschen umgeht.armut ist nicht nur selbstverschuldet .der verlust des einen ist der gewinn des anderen.wer clever betrügt dessen reichtum wird es.strukturell wird die armut als notwendiges übel eingeplant .armut und reichtum sind grundsätzlich fragen ethischer sozialisation.obdachlosgkeit ist oft nur ein glied einer kette von unglücklichen ereignissen.
    entwürdigend im sinne der menschenrechte…ich lade die sozialsenatorin gern ein bei -8gradC mit mir zusammen einen tag
    lang an der nordsee spazieren zugehen..sie darf auch meine polarhunde halten…denen macht die eiseskälte spaß.
    eine dose zitronenlutschbonbons will ich ihr auch spendieren….wir können auch ein aussenlager von neuengamme
    besuchen…..dabei würde mir ein gespräch über ihre soziale kompetenz sehr gefallen..
    obdachlos zu sein ist auch für jugendliche ausreisser ein problem…
    gut war hier auch der hinweis auf das grundbedürfniss der hygene und der geborgenheit….die sich unter würdevoller
    behandlung subsummieren lassen….ambulantegesprächsführung und weitereichende hilfsangebote müssen
    in jeder größeren stadt in ausreichender zahl standart sein .etwa medizinische ambulanz,wohnungsvermittlung,ect.
    besonders im winter oder an tagen wo man keinen hund vor die tür scheuchen würde…..hat aus menschenrechtlichem selbstverständnis eine obdachlosenstätte geöffnet zu sein.da kann man nicht nein sagen und
    als sozial kompeent gelten wollen unddem steuerzahler das geld veruntreuen.als steuerzahler gehe zumindest ich davon aus das ich nicht petmanent den impertinenzen der poitik entgegentreten muss und auch noch für ihre derartige retardiertheit haften soll.diese behandlung verletzt meine würde als mensch.ich fühle mich in meiner würde
    verletzt wenn eine sozialministerin einer der reichsten stadtstaaten in norddeutschland sich verweigert der einfachsten menschlichkeit nachzukommen.und sich bürgerliche asozialitäten anmaßt.
    wie sagt man….hochmut kommt vor dem fall,oder je höher du steigst umso tiefer dein fall….jedenfalls liegt hier wohl
    kein kommunizieren auf augenhöhe vor…wie…?
    ja evtl. steht die frau sozialministerin da gerade selbst gern im regen…..wie sagt man so schön….lerne sie erstmal
    den volkstümlichen imperativ……eine vereinfachte form des kantischen kategorischen….der etwa so geht….
    wasdu nicht willst was man dir tut das tu auch nicht was willst denn du…….????
    ALSO ÜBERZEUGEN TÄT SIE MICH NURVON IHRER REDLICHKEIT;WENN SIE SICH OB IHRER WINTERDESPEKTIERLICHKEIT NUN ZU EINER AUFHEBUNG DER GENANNTEN UNMÖGLICHKEIT BESINNEN MÖCHTE UND PERSÖNLICH SICH DAHER SETZT UND DEN LEUTEN HEISSEN TEE MIT ZITRONE EINSCHENKT.
    DAS WÜRDE MICH WIRKLICH ZUNÄCHST ÜBERZEUGEN.BLINDE FLECKEN ENTSTEHEN SCHON MAL MANCHMAL WIRD AUCH EIN BRETT VORM KOPF DRAUSS.soweit brauch es ja nicht zu kommen.
    also zitronen tee einen taglang oder nordseespaziergang mit besuch im aussenlager von neuengamme….
    es würde mich freuen ihre bekanntschafft zu machen….man soll ja keinen menschen,so er einer ist und sein will,verloren geben.
    besten dank für eure aufmerksamkeit
    erich mühsam,sachsenhausen bei berlin.

  31. liebe leute…..
    meinem vorraus gegangenem kommentar
    kann und mag ich nichts hinzufügen…..
    alsdie frage .was ist der mensch an sich?
    WAS IST DER MENSCH wenn er oder sie
    nicht mehr erhöht auf seine mitmenschen
    herrab schauen kann…..?
    ist der mensch ohne habe auch ohne würde?
    ist die würde höher mit besitz und steigt sie mit dem gehalt?
    ist der mensch in not nicht reicher an würde als der der seinen
    mitarbeitern nicht mal einen hungerlohn für ihre arbeit geben will.?
    ein mensch ist der mensch um seiner selbst willen und seiner mitmenschen
    willen…..denn einer trägt auch die würde des anderen….
    die herrschaft des menschen über den menschen aber ist elementar menschenrechtswidrig.
    sie ist zutiefst entwürdigend!
    danke.

  32. zum grundeinkommen von 1000 euro.
    die forderung ist logisch richtig.
    nur darf nicht vergessen werden,
    dass armut verwaltet,gegängelt und beherrscht werden soll.
    denn sie ist auch ein produkt nichthineichender sozialer politik.
    also eigentlich ein paradox zum sozialstaat brd.auch will man ja macht ausüben können…
    auf die über die man sich macht verschafft hat…..da wäre dann nur die kürzung des grundeinkommens…
    sicher sind die wohnungen und betrienskosten verteuert und zu hoch….oft auch zu klein oder u groß.
    mit auflagen und ohne keller und trockenboden…sonst massenunterkünfte meist……
    freizügigkeit ist ein finanziell reduzietes grundrecht,obgleich diese grundrecht gar nicht im kern verändert oder geschmälert werden darf durch nachfolgendes, unter geordnetes recht also.
    da gibt es noch andere grundrechte die hier durch die selbstgerechten der gesellschaft überschattet werden…

  33. „tolle“ SOZIALsenatorin! vorgaben, richtlinien, bürokratie stehen in diesem land immer VOR dem wohl und der würde des menschen. ich finde es schlichtweg pervers, krankheit u. a. (auch kältetote) bewußt in kauf zu nehmen, wo vielleicht auch mal flexibleres handeln wichtig wäre!

  34. Moin liebe Leute ! Ich habe vor 20 J. diesen Wahnsinn durchlebt. Drogen, Alkohol, Arbeits- und Obdachlos. Und siehe da : Es hat sich nichts geändert ! Damit meine ich nicht Stefans soziales Engagement bei H & K, wo mich die Verkäufertä- tigkeit über Wasser hielt, sondern die Behörden !!!! Sozialbehörde : soll sozial sein, behandelt Menschen allerdings wie Scheiße !! Jugendamt : soll für die Belange ,auch sozial schwacher Kinder da sein ! Rücktritte auf Grund toter Kinder oder erfrorener Obdachloser habe ich noch nicht erlebt !!! Die kleben alle an ihren Ämtern !! Pfui, pfui, pfui ! Die Idee, mit einer Demo gegen die Senatorin auf die Mißstände aufmerksam zu machen, finde ich sehr gut !!! Ich begrüße auch , daß sich die Hamburger gegen Olympia ausgesprochen haben, damit hätten sich Reiche noch reicher gemacht. . . Geld ist genug da, es muß nur SINNVOLL genutzt werden . Ich weiß : Wunschtraum von mir. ABER :
    Auch in meiner Heimat Wismar wird gerade Acker- in Bauland gewandelt ! Bis jetzt ist sozialer Wohnungsbau nicht vorgesehen, obwohl nötig und möglich ! Ich werde meine Möglichleiten ausschöpfen, um daran etwas zu ändern !!
    Für Stefan und H & K weiterhin alles Gute. Gruß Eberhard Schmeling. ewm50@gmx.net und facebook.

  35. Hallo zusammen !
    Ich habe Eure Petition selbstverständlich auch unterschrieben und auf Facebook gepostet. Ich lebe zwar in Sachsen Anhalt aber ich glaube, das ist kein regionales, sondern ein nationales Problem. Es kann doch nicht sein, dass unsere Regierung tönt, dass Flüchtlinge und Asylbewerber ganztägig eine beheizte Unterkunft brauchen, das jedoch deutschen Obdachlosen verwehrt werden soll. ( das ist ein Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz )

  36. Liebe Leute,
    das Lesen des amerikanischen Romans „Der Dschungel“ von Upton Sinclair hat mich in den 70er Jahren politisiert.
    Der Roman wurde schon 1906 geschrieben und es kommen darin auch Obdachlose vor, die überall vertrieben werden, wo sie vor Erschöpfung eingeschlafen sind. Von Parkbänken, aus Hauseingängen etc.
    Ich war damals 20 Jahre jung und fand das alles unglaublich schlimm.
    Jetzt bin ich fast 60 Jahre alt und es ist alles noch ganz genau so!
    Ich erinnere an die Eingänge von Kaufhäusern hier in Hamburg, die vor einigen Jahren automatisch mit Wasser vollgespritzt wurden, damit kein Obdachloser dort im Schlafsack schlafen konnte (Ich glaube, dass musste nach Protesten aus der Bevölkerung wieder abgebaut werden).
    Alle Bänke auf Bahnhöfen und in Bushaltestellen werden seit Jahren extra so konstruiert, dass sich ja kein Mensch dort ausstrecken und schlafen kann.
    Ich wünsche allen obdachlosen Menschen, dass sie sich im Warmen ausruhen können.

  37. Guten Tag,

    Diese Petition habe ich gerne unterschrieben. – Ich habe viele Jahre ehrenamtlich für eine soziale Organisation gearbeitet in der Einzelfall – Nothilfe für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Unter meine zahlreichen Klienten waren auch 5 Wohnungslose. Zu Einem ,welcher wieder eine Wohnung hat, habe ich noch heute Kontakt.

    Ich kenne diese Not genau und fürwahr, es sind nicht nur Menschen, welche nicht wieder einzugliedern, oder Alkoholiker sind. Bei Vielen kommt hinzu, dass sie einen Hund (oder mehrere ) haben . Und gerade diese , würden eher erfrieren, als ihren tierischen Begleiter, welcher ihr Halt und Leben ist, abzugeben. Für diese Menschen müsste ein Extra – Trakt geschaffen werden. – In der Großstadt Hamburg wird über Vieles geschwiegen, auch über die Kaltherzigkeit der Behördenangestellten ( Wer schon am Ende ist, oder kurz davor, traut sich als Obdachloser Bittsteller auch oft nicht auf eine Behörde). – Über die Dominanz der “ Tafeln“, wo die „Verteiler“ die Menschen aussortieren. (Natürlich nicht Alle, aber: “ Lieber ein kleiner König, als ein großes „Nichts“… ) – Auch “ Altersarmut gibt es ja offiziell nicht in Deutschland…. – Warum aber traf ich immer mehr alte, traurige Menschen in den Warteschlangen der Tafeln…. – Es ist wie es ist: Was es nicht geben darf, das gibt es nicht !

    Für mich selber habe ich eine andere Lösung gefunden: Ich bin wegen meiner geringen Rente vor numehr 2 Jahren in ein osteuropäisches Land ausgewandert, weil ich hier für mein weniges Geld mehr Lebensqualität habe, auch meine deutsche Krankenversicherung ist gültig. Seit dem kann ich wieder gut schlafen, brauche keine Tabeletten mehr, kann ohne Angst den Briefkasten öffnen, defekte Dinge sind kein Drama mehr, sondern können repariert werden, ich habe für 50% weniger Geld, Obst und Gemüse das ganze Jahr. Die Miete für mein Haus beträgt Euro 190,–. Ich brauche nicht mehr am Cafe vorbeizugehen, während Andere dort gemütlich Kaffee trinken…, sondern ich gehöre wieder zur Gesellschaft dazu. – Allen Menschen mit einer festen Mindestrente ab 600,– Euro möchte ich Mut machen, diesen Schritt zu wagen.

    In diesem Sinne wünsche ich den Obdachlosen Hamburgs einen warmen Platz und viel „Wärme“, besonders in den Herzen. – Haltet zusammen, ihr schafft das !!!

  38. Illi: „Es ist bei uns untersagt,warum auch immer,daß Obdachlose-ebenso wie die untergebrachten Flüchtlinge-selber putzen etc. Es häufen sich Beschwerden von Flüchtlingen,die in Zelten leben,wg.Unsauberkeit.“

    das ist mal wieder ein parade-beispiel für deutschen behörden-schwachsinn! offensichtlich hat bisher keiner darüber nachgedacht, daß alle seiten nur gewinnen können, wenn man die bewohner selbst mithelfen läßt – weniger dreck, die leute haben eine aufgabe und sind im warmen (und vielleicht kann man ja auch über eine kleine entlohnung nachdenken!).

    auch Illi: „Vor vielen Jahren wollte man Migranten mit einem 1€ Job z.B. die Straßen säubern lassen und da haben die GRÜNEN gemeint,das sei Diskriminierung.“ – na dann können ja alle HIV-empfänger, die unter androhung von sanktionen in 1€-jobs gezwungen werden, glücklich sein, daß sie selbst NICHT diskriminiert werden!

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