Pandemie lässt Armutsrisiko hochschnellen
Die Armut in Deutschland liegt auf einem Höchststand, in Hamburg sind sogar noch mehr Menschen betroffen als im Bundesschnitt. Vor allem bei Rentner:innen und Selbstständigen wächst das Armutsrisiko.
Die Armut in Deutschland liegt auf einem Höchststand, in Hamburg sind sogar noch mehr Menschen betroffen als im Bundesschnitt. Vor allem bei Rentner:innen und Selbstständigen wächst das Armutsrisiko.
Rezepte gegen Altersarmut gibt es. Doch sie werden nicht angewandt.
Lebensmittel- und Energiepreise explodieren momentan regelrecht. Im Interview spricht der Ökonom Marcel Fratzscher über die sozialen Folgen der Inflation – und darüber, welche Maßnahmen jetzt helfen.
Einen ganzen Nachmittag lang feiern, ohne groß auf Geld achten zu müssen: Am Sonntag ist das beim Sommerfest auf dem Spielbudenplatz möglich.
Unter dem Hashtag #IchBinArmutsbetroffen äußern sich seit Freitag tausende Menschen auf Twitter. Ihre Berichte sind individuell, machen aber deutlich: Armut in Deutschland ist es nicht.
Bus und Bahn können im Sommer alle Hamburger:innen kostenlos nutzen, die Sozialleistungen vom Staat beziehen – sogar bundesweit. Die Sozialbehörde zahlt ihnen das 9-Euro-Ticket.
Europäische Ermittlungsbehörden haben ein Netzwerk von mutmaßlichen Menschenhändler:innen hochgenommen, die Obdachlose und Alkoholkranke zum Betteln in Deutschland und Österreich gezwungen haben sollen.
„Gewerbsmäßige Bettelei“ hat der Hamburger Senat seit 2019 in der Innenstadt keine festgestellt. Gefragt hatte die CDU, die von „offenkundig organisierten Bettlern“ spricht.
Für Geflüchtete aus der Ukraine gibt es in Hamburg jetzt eine eigene Lebensmittelausgabestelle der Tafel. Andere Hilfsprojekte sollen so entlastet werden.
Sie versorgten wohnungslose und bedürftige Menschen mit einer warmen Mahlzeit und dem Nötigsten: Jetzt musste die ehrenamtliche Initiative „Dein Topf“ dicht machen – weil sie selbst obdachlos geworden ist.