Ehrenamtliche Obdachlosenhilfe

Lückenfüller am Limit

Hunderte Menschen versorgt die Initiative „Bergedorfer Engel“ sonntags auf dem Kiez. Foto: Miguel Ferraz

Mehr als 1200 Menschen kümmern sich ehrenamtlich um Hamburgs Obdachlose. Manche Initiativen arbeiten inzwischen fast professionell. Aber oft kommt das Ehrenamt auch an seine Grenzen.

Die Schlange auf der Reeperbahn ist lang: Junge und Alte, Menschen mit Krücken, auch einige mit Hunden, warten darauf, dass ihnen die Frauen und Männer in den neongelben Warnwesten Essen auffüllen. Es gibt Pasta Bolognese und vegetarisches Chop Suey, 400 Portionen, alles frisch gekocht und kostenlos. Daneben verteilt jemand aus einem Koffer heraus warme Socken, binnen Sekunden sind sie vergeben. Vor dem Discounter steht außerdem das „Gesundheitsmobil“. Ärzt:innen und Pflegefachkräfte, die eigentlich heute ihren freien Tag hätten, leisten medizinische Hilfe. All das wurde aus Spenden finanziert.

Rund 200 Menschen ohne Wohnung sind an diesem Sonntag Anfang Oktober herge...


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Artikel aus der Ausgabe:

Tafeln vor dem Kollaps

Schwerpunkt Ehrenamt: Wie mehr als 1200 Freiwillige Hamburgs Obdachlosen helfen und wieso das problematisch ist. Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) spricht im Interview über die Überwindung der  Obdachlosigkeit. Außerdem: Wieso Antiquariate ums Überleben kämpfen und manchen Geflüchteten aus der Ukraine die Abschiebung droht.

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Autor:in
Benjamin Buchholz
Benjamin Buchholz
Seit 2012 bei Hinz&Kunzt. Redakteur und CvD für das Onlinemagazin.
Simone Deckner
Simone Deckner
Simone Deckner ist freie Journalistin mit den Schwerpunkten Kultur, Gesellschaft und Soziales. Seit 2011 arbeitet sie bei Hinz&Kunzt: sowohl online als auch fürs Heft.

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