Die Zahl der wohnungslosen Minderjährigen ist in Deutschland auf 137.000 angestiegen. Nicht die einzige schlechte Nachricht: Sie müssen auch immer länger in den Unterkünften bleiben.
Mehr als 137.000 Minderjährige sind in Deutschland wohnungslos – ein drastischer Anstieg um 190 Prozent gegenüber dem Jahr 2022. Damals hatten 47.200 Jugendliche in Deutschland keine Wohnung und lebten in Gemeinschaftsunterkünften. Einen ebenso starken Anstieg gab es bei den Jungerwachsenen unter 25 auf gut 55.000 (2022: 18.700, ältere Zahlen liegen nicht vor). Das gab die Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag bekannt. Stichtag der Statistik war der 31. Januar 2025.
Einen Großteil des Anstiegs begründet die Regierung mit dem Ukrainekrieg...
