Der Rapper Disarstar kritisiert den Kapitalismus und soziale Ungleichheit, damit schafft er es nun auf Platz eins der deutschen Hip-Hop-Charts. Ein Treffen auf St. Pauli.
Disarstar ist heute etwas nervös. Was vor allem daran liegt, dass sein Hund Tex unruhig zwischen seinen Beinen hin- und hertigert, während er selbst auf dieser Runde durch St. Pauli über sich, seine Musik und sein Leben sprechen soll. Er trägt eine schwarze Jogginghose, schwarze Cap, schwarze Jacke, die Leute erkennen ihn so. Vorhin eine junge Frau, die ein Foto mit ihm machen wollte, nun grüßt ihn ein älterer Herr mit grünem Mantel und grünem Hut. Der Mann lebt auf der Straße, man kennt sich von den täglichen Gassirunden über den Kiez.
Disarstar, der eigentlich Gerrit Falius heißt, lebt auf St. Pauli, seit e...

