Rapper Disarstar aus St. Pauli

„Unsere Welt braucht eine Revolution“

Rapper Disarstar mit seinem Hund Tex. Foto: Dmitrij Leltschuk

Der Rapper Disarstar kritisiert den Kapitalismus und soziale Ungleichheit, damit schafft er es nun auf Platz eins der deutschen Hip-Hop-Charts. Ein Treffen auf St. Pauli.

Disarstar ist heute etwas ­nervös. Was vor allem da­ran liegt, dass sein Hund Tex unruhig zwischen ­seinen Beinen hin- und hertigert, während er selbst auf dieser Runde durch St. Pauli über sich, seine Musik und sein Leben sprechen soll. Er trägt eine schwarze Jogginghose, schwarze Cap, schwarze Jacke, die Leute erkennen ihn so. Vorhin eine junge Frau, die ein Foto mit ihm machen wollte, nun grüßt ihn ein älterer Herr mit grünem Mantel und grünem Hut. Der Mann lebt auf der Straße, man kennt sich von den täglichen Gassirunden über den Kiez.

Disarstar, der eigentlich Gerrit Falius heißt, lebt auf St. Pauli, seit e...


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Artikel aus der Ausgabe:

Wie gehen Sie mit Bettlern um?

Schwerpunkt Betteln: Was hilft? Gespräche mit Politik, Sozialarbeit – und den Menschen auf der Straße. Außerdem: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Interview. Ein Porträt des Hamburger Rappers Disarstar. Und: So feiern unsere Hinz&Künztler Weihnachten.

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Autor:in
Anna-Elisa Jakob
Anna-Elisa Jakob
Ist 1997 geboren, hat Politikwissenschaften in München studiert und ist für den Master in Internationaler Kriminologie nach Hamburg gezogen. Schreibt für Hinz&Kunzt seit 2021.

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