Zögerliches Vorgehen gegen Mietwucher
Seit mehr als einem Jahr können Hamburger:innen überhöhte Mieten den zuständigen Ämtern digital übermitteln. Dass die Stadt diese Meldungen erst ab dem Sommer auch bearbeiten wird, sorgt für Kritik.
Seit mehr als einem Jahr können Hamburger:innen überhöhte Mieten den zuständigen Ämtern digital übermitteln. Dass die Stadt diese Meldungen erst ab dem Sommer auch bearbeiten wird, sorgt für Kritik.
Hamburgs Jobcenter geht gegen Vermieter:innen vor, die Mondpreise von Hilfebeziehenden verlangen – mit wechselndem Erfolg. Es geht um Millionenbeträge.
Immer mehr Wohnungen in deutschen Städten werden befristet und möbliert vermietet – häufig zu horrenden Preisen. Bestehende gesetzliche Regelungen können dem bislang keinen Einhalt gebieten.
Politik und Wohnungswirtschaft in Hamburg wollen künftig nicht nur den Neubau ankurbeln, sondern sich auch dem Wohnungsbestand zuwenden. Erstmals berücksichtigen die Bündnispartner Obdachlose.
Die Zahl der wohnungslosen Minderjährigen ist in Deutschland auf 137.000 angestiegen. Nicht die einzige schlechte Nachricht: Sie müssen auch immer länger in den Unterkünften bleiben.
Jeden Tag werden in Hamburg im Schnitt etwa drei Wohnungen zwangsgeräumt. Eine Saga-Mieterin in Bramfeld ist dem knapp entgangen. Doch es droht eine erneute Räumung.
Klimaschutz ist langfristig nur umsetzbar, wenn er sozial gerecht gestaltet wird, sagt Soziologin Anita Engels. Wie die Politik das angehen kann, erklärt sie im Interview.
Im vergangenen Jahr wurden weniger Sozialwohnungsneubauten genehmigt als im Jahr zuvor. Warum die Stadtentwicklungsbehörde trotzdem von einem „sehr guten Ergebnis“ spricht.
In Hamburg müssten bis 2030 bis zu 56.000 neue Sozialwohnungen gebaut werden, um die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum zu decken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Pestel Instituts.
In Ottensen leben Wohnungseigentümer:innen gemeinsam mit Menschen, die es auf dem Mietmarkt schwer haben, in einem Haus. Davon profitieren alle.