Negativ-Rekord bei Wohnungsbau in Hamburg
Nur 5975 neue Wohnungen in 2025 – weniger Wohnungen als im vergangenen Jahr wurden in Hamburg zuletzt vor 13 Jahren fertiggestellt. Trotzdem blickt die Stadtentwicklungsbehörde positiv in die Zukunft.
Nur 5975 neue Wohnungen in 2025 – weniger Wohnungen als im vergangenen Jahr wurden in Hamburg zuletzt vor 13 Jahren fertiggestellt. Trotzdem blickt die Stadtentwicklungsbehörde positiv in die Zukunft.
Der Hamburger Wohnungsmarkt ist angespannt. Zeitgleich wächst die Zahl kurzfristiger Vermietungen über Online-Plattformen. Das will der Senat ändern.
Für sie gilt die Mietpreisbremse nicht: Jede fünfte Wohnung in Hamburg wird inzwischen möbliert oder befristet angeboten. „Nicht grundsätzlich schlecht“ findet das die zuständige Senatorin.
Wer in Hamburg eine Wohnung sucht, muss im Schnitt mit 15,88 Euro kalt pro Quadratmeter rechnen. Laut einer aktuellen Studie steigen die Mieten weiter – vor allem im Umland.
Seit mehr als einem Jahr können Hamburger:innen überhöhte Mieten den zuständigen Ämtern digital übermitteln. Dass die Stadt diese Meldungen erst ab dem Sommer auch bearbeiten wird, sorgt für Kritik.
Hamburgs Jobcenter geht gegen Vermieter:innen vor, die Mondpreise von Hilfebeziehenden verlangen – mit wechselndem Erfolg. Es geht um Millionenbeträge.
Immer mehr Wohnungen in deutschen Städten werden befristet und möbliert vermietet – häufig zu horrenden Preisen. Bestehende gesetzliche Regelungen können dem bislang keinen Einhalt gebieten.
Politik und Wohnungswirtschaft in Hamburg wollen künftig nicht nur den Neubau ankurbeln, sondern sich auch dem Wohnungsbestand zuwenden. Erstmals berücksichtigen die Bündnispartner Obdachlose.
Die Zahl der wohnungslosen Minderjährigen ist in Deutschland auf 137.000 angestiegen. Nicht die einzige schlechte Nachricht: Sie müssen auch immer länger in den Unterkünften bleiben.
Jeden Tag werden in Hamburg im Schnitt etwa drei Wohnungen zwangsgeräumt. Eine Saga-Mieterin in Bramfeld ist dem knapp entgangen. Doch es droht eine erneute Räumung.