Winternotprogramm bleibt bis Juni geöffnet
Die Sozialbehörde will ihre Kälte-Notunterkünfte bis Ende Mai öffnen. Dadurch sollen alle Gäste ein Impfangebot erhalten.
Die Sozialbehörde will ihre Kälte-Notunterkünfte bis Ende Mai öffnen. Dadurch sollen alle Gäste ein Impfangebot erhalten.
Die Unterkünfte des Winternotprogramms sind weiterhin stark ausgelastet. Fast 40 Prozent der Mehrbettzimmer sind mit mehr als zwei Personen belegt. Auch die Nachfrage nach Einzelzimmern ist hoch.
13 Menschen starben zuletzt auf Hamburgs Straßen. Die Stadt hat nun ihr Winternotprogramm erweitert, hält aber an Großunterkünften fest. Düsseldorf tut längst mehr.
Endlich müssen Hamburgs Obdachlose nicht mehr den Kältetod fürchten. Für sie bedeutet der überraschende Frühlingsbeginn aber auch, dass sie morgens die Schlafstätten wieder verlassen müssen.
Trotz Coronapandemie und Kältewelle bietet Hamburg Obdachlosen lediglich Schutz in Mehrbettzimmern. Für eine städtische Hotelunterbringung protestierten am Freitag mehr als 200 Menschen.
Am 10. Februar wurde auf St. Pauli erneut ein Obdachloser tot aufgefunden. Ein Überblick über die viel zu vielen Todesfälle in diesem Hamburger Winter.
Die britische Corona-Mutation hat eine Notunterkunft in Düsseldorf erreicht. Während die Stadt Düsseldorf jetzt allen Obdachlosen ein Einzelzimmer bietet, hält Hamburg weiterhin an Großunterkünften fest.
Auch nach dem regulären Ende des Winternotprogramms für Obdachlose Ende März sollen die Notunterkünfte geöffnet bleiben. Die Sozialbehörde plant, die Bewohner*innen dort gegen das Coronavirus zu impfen.
Die Notunterkünfte für Obdachlose bleiben in Hamburg angesichts der Kälte eine weitere Woche ganztägig geöffnet.
Am kommenden Wochenende bleiben die Notunterkünfte für Obdachlose auch tagsüber offen. Die Sozialbehörde reagiert damit auf die aktuelle Wetterlage.