Wir trauern um unsere Verkäufer
Am Totensonntag verabschieden wir uns traditionell von den Verkäufern, die von uns gegangen sind. Bis zu 60 Menschen kommen zu den Trauerfeiern. Unsere Verkäufer wissen: Sie sind nicht allein.
Am Totensonntag verabschieden wir uns traditionell von den Verkäufern, die von uns gegangen sind. Bis zu 60 Menschen kommen zu den Trauerfeiern. Unsere Verkäufer wissen: Sie sind nicht allein.
Am Wochenende war Hamburgs Kältebus erstmals auf Tour. Obdachlose hätten sich über die zusätzliche Hilfe gefreut, berichtet Projektleiterin Christiane Hartkopf gegenüber Hinz&Kunzt.
Wer in Hamburg Obdachlose in Not sieht, kann ab Samstag den Kältebus der Alimaus anrufen. Die Fahrer suchen dann die Platten auf, bringen die Obdachlosen in Notunterkünfte oder statten Sie mit dem Nötigsten aus.
Seit Jahren warnt Hinz&Kunzt, dass viele Obdachlose auf Hamburgs Straßen verelenden, weil sie nicht genügend Hilfe bekommen. Jetzt ist es amtlich: Viele Osteuropäer sind sogar zu krank, um abgeschoben zu werden.
Das Hamburger Spendenparlament konnte auch 2018 viele soziale Initiativen finanziell unterstützen. Der Förderschwerpunkt lag dieses Jahr bei der Hilfe für benachteiligte Kinder und Jugendliche – aber auch Projekte für Obdachlose wurden gefördert.
Die Vereinten Nationen gehen hart mit sozialen Missständen in Deutschland ins Gericht. In einem Bericht sieht der Sozialrat auch das Menschenrecht auf Wohnen verletzt und fordert mehr Unterstützung für Obdachlose.
Nein, sie erfrieren nicht. Aber viel mehr bietet die sogenannte Wärmestube Obdachlosen auch nicht. Kein Bett. Keine Duschen. Kein Essen. Nicht mal Trinken. Nur einen Stuhl – und in guten Nächten ein Stück Fußboden.
Seit 1992 öffnet die Stadt jeden Winter Notunterkünfte für Obdachlose. Hinz&Kunzt hat immer berichtet: über Wohnschiffe, Turnhallen und marode Gebäude, Überbelegung, Zwei-Klassen-System und Abschreckungspolitik. Ein Blick ins Archiv.
Frohe Kunde kurz vor Weihnachten: In Hamburg soll künftig ein Kältebus nach Berliner Vorbild Obdachlosen in Not helfen. Das gab die Tagesaufenthaltsstätte Alimaus bekannt.
Zusammen mit dem Nachbarschaftsservice kiekmo sammeln 18 Haspa-Filialen ab sofort Kleiderspenden für Obdachlose im Winternotprogramm.