Hilfe für Obdachlose : Haspa-Filialen sammeln Kleiderspenden

In den kiekmo-Schließfächern sollen Hamburger jetzt auch Spenden für Obdachlose hinterlegen können. Foto: kiekmo

Zusammen mit dem Nachbarschaftsservice kiekmo sammeln 18 Haspa-Filialen ab sofort Kleiderspenden für Obdachlose im Winternotprogramm.

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Ab sofort können Spender warme Winterkleidung in einem der kiekmo-Schließfächer in Filialen der Hamburger Sparkasse deponieren und anschließend den Öffnungscode mit Standortangabe per E-Mail an mitmachen@kiekmo.hamburg senden. Die Fächer werden dann von Mitarbeitern geleert und der Inhalt an das Winternotprogramm weitergeben.

„Wir wollen es den Hamburgern so einfach wie möglich machen, spontan zu helfen“, erklärt Sarah Teich, Marketing Managerin bei kiekmo. „Die Handhabung der Schränke ist kinderleicht und gebührenfrei. Alle Spenden landen genau dort, wo sie gebraucht werden.“

Vor etwa anderthalb Jahren schloss die Haspa mit dem Nachbarschaftsservice kiekmo eine Kooperation und ließ in 18 Filialen kostenlose Schließfächer aufstellen. Die Idee dahinter: Anwohner können unkompliziert Gegenstände zwischenlagern und per App mit Nachbarn tauschen. Diese Infrastruktur dient jetzt der Spendensammlung für Obdachlose.

Über den Autor
Jonas Füllner
Jonas Füllner
Studium der Germanistik und Sozialwissenschaft an der Universität Hamburg. Seit 2013 bei Hinz&Kunzt - erst als Volontär und inzwischen als angestellter Redakteur.

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