Ein bisschen Pfandsammeln ist doch okay
Hamburgs Sozialämter sollen auch in Zukunft Hilfebeziehenden die Grundsicherung kürzen, wenn sie sich durch Pfandsammeln etwas dazuverdienen. Allerdings gibt es jetzt einen Freibetrag.
Hamburgs Sozialämter sollen auch in Zukunft Hilfebeziehenden die Grundsicherung kürzen, wenn sie sich durch Pfandsammeln etwas dazuverdienen. Allerdings gibt es jetzt einen Freibetrag.
Eine Milliarde Euro will der Bund beim Wohngeld einsparen. Warum die Opposition von einer „sozialpolitischen Sauerei“ spricht.
Miriam Davoudvandi verbrachte ihre Kindheit im Sozialbau und hat ein Buch über Armut in Deutschland geschrieben. „Für alle, die in Victory-Schuhen statt Nikes rumgelaufen sind“ – und für alle, die unsere Gesellschaft verstehen wollen.
Ein neuer Sozialplan der EU-Kommission ruft als Ziel die Abschaffung der Armut aus. Über eine Finanzierung schweigt sie sich aus. Was geplant ist.
Immer häufiger kürzen Jobcentern Hilfebeziehenden die Leistungen – zuletzt gab es ein Plus von 25 Prozent bei Sanktionen. Aber Hamburg zieht nicht mit.
Obdachlose und andere Menschen mit wenig Geld können sich ein Bus- oder Bahnticket vielfach nicht leisten. In der Folge häufen sie oft Schulden an. Sorgt der Hamburger Senat bald für Verbesserungen?
Die Hälfte der Menschen, die in Berlin wegen Fahrens ohne Ticket zu einer Geldstrafe verurteilt werden, können ihre Strafe nicht zahlen und landen im Gefängnis. Das sind deutlich mehr Menschen als bislang gedacht.
Igor hat Pfandflaschen gesammelt, als er ganz unten war: harte Arbeit für wenig Geld, die niemand freiwillig macht, meint der Hinz&Kunzt-Verkäufer. Für Hunderttausende ist sie alternativlos.
Hamburgs Jobcenter geht gegen Vermieter:innen vor, die Mondpreise von Hilfebeziehenden verlangen – mit wechselndem Erfolg. Es geht um Millionenbeträge.
Erfolg für die Jusos: Auf ihren Antrag hin hat die Hamburger SPD beschlossen, dass Fahren ohne Fahrschein bald nicht mehr bestraft werden soll. Nun liegt der Ball beim Senat und der Bürgerschaftsfraktion.