Renovierte Obdachlosenunterkunft

Wird das Pik As zum „Ort der Wertschätzung“?

Neue, moderne Fassade
Neue, moderne Fassade
Der Innenhof des frisch renovierten Pik As in der Neustadt. Foto: Mauricio Bustamante

Hamburgs älteste Obdachlosenunterkunft ist 113 Jahre alt und hat keinen guten Ruf. Im April eröffnet das "Pik As" frisch renoviert. Die zuständige Bereichsleiterin des Betreibers blickt kritisch in die Vergangenheit – und verspricht eine bessere Zukunft.

Hinz&Kunzt: „Der Schweißgeruch ist stechend“, schrieb der Reporter Günter Wallraff einst über seine Nächte im Pik As: „In den fünf großen Schlafsälen liegen je 60 bis 80 Männer. Die Betten sind zweistöckige Eisengestelle. Keine Matratzen, keine Bettwäsche, keine Decken.“ Wie weit weg wird die renovierte Obdachlosen-Notunterkunft von der aus den 1960ern sein?

Ina Ratzlaff: Sehr weit weg. Der Blick geht heute mehr dahin, etwas an der...


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Ausgabe 398

Schätze aus der Mülltonne

Müll als Chance: Mit einem Pfandsammler durch Hamburg und zu Besuch in einem Second-Hand-Baumarkt. Außerdem: ein Camp gegen Obdachlosigkeit und Bodo Wartke im Interview über mehr als seinen Tiktok-Hit.

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Autor:in
Benjamin Buchholz
Benjamin Buchholz
Seit 2012 bei Hinz&Kunzt. Redakteur und CvD für das Onlinemagazin.

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