Hamburgs älteste Obdachlosenunterkunft ist 113 Jahre alt und hat keinen guten Ruf. Im April eröffnet das "Pik As" frisch renoviert. Die zuständige Bereichsleiterin des Betreibers blickt kritisch in die Vergangenheit – und verspricht eine bessere Zukunft.
Hinz&Kunzt: „Der Schweißgeruch ist stechend“, schrieb der Reporter Günter Wallraff einst über seine Nächte im Pik As: „In den fünf großen Schlafsälen liegen je 60 bis 80 Männer. Die Betten sind zweistöckige Eisengestelle. Keine Matratzen, keine Bettwäsche, keine Decken.“ Wie weit weg wird die renovierte Obdachlosen-Notunterkunft von der aus den 1960ern sein?
Ina Ratzlaff: Sehr weit weg. Der Blick geht heute mehr dahin, etwas an der...
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