„Ich habe es mir von der Seele geschrieben“
Jörg Petersen hat gemeinsam mit Karin Brose ein Buch über das Leben ohne Wohnung geschrieben: „Ich seh’ den Himmel …, aber die Straße bleibt im Kopf“.
Jörg Petersen hat gemeinsam mit Karin Brose ein Buch über das Leben ohne Wohnung geschrieben: „Ich seh’ den Himmel …, aber die Straße bleibt im Kopf“.
Der Mieterverein zu Hamburg und Mieter helfen Mietern haben gemeinsam zwei Volksinitiativen vorgestellt. Ihr erklärtes Ziel: Langfristig bezahlbarer Wohnraum in Hamburg.
Drei Obdachlose starben in diesem Winter bereits in Hamburg und Norderstedt auf der Straße. Jetzt wird bekannt, dass Ende November zudem eine erst 41 Jahre alte Frau im Vorraum einer Bankfiliale in Lübeck tot aufgefunden wurde.
Neue Zahlen des Senats zeigen: Sieben Obdachlose starben 2019 in Hamburger Krankenhäusern. Seit 2013 weist die Statistik 75 solcher Todesfälle auf. Durchschnittlich sterben die Obdachlosen hier mit 51 Jahren.
Noch am Dienstag vergangener Woche hat der Gastronom und TV-Imbisstester Harry Schulz bei „Mehr als eine warme Mahlzeit“ Essen für Bedürftige serviert. Nur einen Tag später ist er überraschend im Alter von 59 Jahren gestorben. Ein Nachruf.
Mit einem Benefizkonzert am 15. Dezember unterstützen Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys Hinz&Kunzt und Hilf Mahl! Wir haben mit Ulrich Tukur und Bandmitglied Günter Märtens über Heimat, Armut und die Wichtigkeit, in diesen Zeiten Verantwortung zu übernehmen gesprochen.
2600 leerstehende Wohnungen sind derzeit den Bezirksämtern bekannt – 860 mehr als vor einem halben Jahr. In der Mehrzahl der Fälle sei der Leerstand gerechtfertigt, erklärt der Senat auf Bürgerschaftsanfrage der CDU. Die beklagt „mangelhafte Durchsetzung“ des Wohnraumschutzgesetzes.
Am heutigen Freitag wurde der Hamburger Duschbus für Obdachlose vorgestellt, am Wochenende bricht er zur ersten Tour auf. Seit dem Frühjahr lief dafür eine Crowdfunding Kampagne. Damit stehen für die mindestens 2000 Obdachlosen in Hamburg wenigstens 20 Duschen bereit.
Die kommenden Tage werden feucht und kühl. Im Winternotprogramm sind aber noch Plätze frei. Das geht aus Zahlen des Betreibers fördern und wohnen (f&w) hervor. Der Kältebus hat derweil gut zu tun. Bis zu zehn Menschen fahren die ehrenamtlichen Helfer jeden Abend in die Notunterkünfte.
Nach Tagen der Unklarheit konnte am Mittwoch das Rettungsschiff „Alan Kurdi“ des Vereins „Sea-Eye“ auf Sizilien anlegen. Mehrere EU-Länder, darunter Deutschland, haben sich zuvor verständigt, die Geretteten von Bord aufzunehmen. Für unsere Dezemberausgabe haben wir mit dem Sea-Eye-Vorsitzenden gesprochen.