Früher wohnungslos, jetzt Kollege
Bis Sergej in Deutschland arbeiten durfte, war es ein langer Weg. Inzwischen hat er einen Job bei Hinz&Kunzt. Seine Frau leidet 30 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl noch immer unter den Folgen.
Bis Sergej in Deutschland arbeiten durfte, war es ein langer Weg. Inzwischen hat er einen Job bei Hinz&Kunzt. Seine Frau leidet 30 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl noch immer unter den Folgen.
Seit zehn Jahren kommt das Ehepaar vom Hövel regelmäßig mit einer Kiste voller belegter Brötchen für unsere Verkäufer bei uns in der Altstädter Twiete vorbei – selbst geschmiert und mit viel Liebe angerichtet. Wir haben mal gefragt, warum sie das eigentlich machen.
Blockflöte? Fingerübungen? Notenlesen? Das Grauen. Dass Kinder eine Menge über Musik lernen und sich trotzdem wie Bolle amüsieren können, beweist noch bis zum 17. April die Theaterumsetzung des erfolgreichen Musikhörspiels am Schmidtchen Theater.
Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger verstoßen sehr oft gegen das Gesetz: Mehr als jeder dritte Widerspruch dagegen hatte 2015 Erfolg. Und auch die Betreiber der Plattform „Sanktionsfrei“ vermelden ersten Erfolge im Kampf gegen die Sanktionen.
Seit ein paar Tagen wird in Hamburg ein zweites Straßenmagazin „Straße Journal Deutschland“ verkauft. „Eigentlich hatten die Verantwortlichen versprochen, dass sie die Verkaufsplätze der Hinz&Künztler respektieren“, sagt Hinz&Kunzt-Chefredakteurin Birgit Müller. Aber schon in den ersten Verkaufstagen kam es zu Schwierigkeiten zwischen den Verkäufern. „Es darf auf keinen Fall dazu kommen, dass die Hinz&Künztler verdrängt werden oder dass das Projekt Schaden nimmt“, so Müller. „Wir sind deshalb mit den Verantwortlichen und mit den Behörden im Gespräch, um die Situation zu klären.“
Anfragen an Birgit Müller, 040/32 10 83 14
Als Norbert wegen Republikflucht im DDR-Knast saß, nahm er erstmals harte Drogen. Nach vielen Jahren Sucht ist er heute endlich davon weg. Während er Hinz&Kunzt an der Bahnstation Klein Flottbek verkauft, träumt Norbert von seiner eigenen Karpfenzucht in Dithmarschen.
In Blankenese wird es vorerst keine Flüchtlingsunterkunft geben. Nachdem Anwohner am Dienstag Bauarbeiten in dem Nobelstadtteil blockierten, erreichten sie jetzt vor Gericht einen Baustopp der Unterkunft für 190 Flüchtlinge. Ein Kommentar von Jonas Füllner.
Zum Ende des Winternotprogramms für Obdachlose werden kritische Stimmen laut. Kirchenvertreter und Sozialexperten beklagen, die Stadt werde ihrer Verantwortung nicht gerecht.
Das Hamburger Aktionsbündnis gegen Wohnungsnot hat am Mittwoch für mehr Obdachlosenunterkünfte demonstriert, weil am Freitag das Winternotprogramm endet. Hinz&Künztler Ferenc war auch dabei. Unser Video:
Am Freitag endet das Winternotprogramm. Fast 1000 Wohnungslose müssen dann aus den Unterkünften der Stadt raus. So wie Anke, die wir mit der Videokamera in ihrem Wohncontainer besucht haben.