Statistik

Männer sind obdachlos

Ein Mann im abgerissenen Mantel schiebt einen Einkaufswagen eine Straße entlang
Ein Mann im abgerissenen Mantel schiebt einen Einkaufswagen eine Straße entlang
Die meisten Obdachlosen sind männlich. Bild: KI/grafikdeerns.de

Die große Mehrzahl der Obdachlosen in Hamburg und ganz Deutschland sind Männer. Diese Statistiken zeigen, woran das liegt.

Eine Zeile hätte noch gut in Herbert Grönemeyers bis heute aktuellen Song gepasst, in dem er sich an männlichen Stereotypen abarbeitet: Männer sind obdachlos. Das Leben auf der Straße betrifft zwar nicht nur Männer, doch vier von fünf Obdachlosen in Deutschland sind männlich. Das zeigt der aktuelle Wohnungslosenbericht der Bundesregierung. In Hamburg ist die Verteilung fast identisch. Besonders drastisch ist der Männeranteil bei Langzeitwohnungslosen: Wer länger als zehn Jahre ohne Wohnung lebt, ist mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit ein Mann. Männer landen also nicht nur häufiger auf der Straße und in Unterkünften, sie bleiben auch länger dort.

Männer suchen sich selten Hilfe Ebenfalls bemerkenswert: Mehr als ein Dri...


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Titelbild von Hinz&Kunzt mit einem nackten Mann am Strand, der ein Surfbrett unter dem Arm trägt. Titelzeile: Wann ist ein Mann eine Mann?

Wann ist ein Mann ein Mann?

Wie Robert Lindemann sich gegen Sexismus im Netz wehrt, was Menschen zum Mann macht und wie Gewalttäter therapiert werden. Außerdem: Okan Taşköprü über den NSU-Mord an seinem Onkel Süleyman und das Kurioseste aus 400 Ausgaben Hinz&Kunzt.

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Autor:in
Lukas Gilbert
Lukas Gilbert
Seit 2021 Redakteur und stellv. CvD. Vorher Volontariat bei Hinz&Kunzt und Studium der Politikwissenschaft in Hamburg und Leipzig.

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