Boxerin Dilar Kisikyol

„Mein Leben hat mit einem Kampf begonnen“

Ulrike Stender-Killgusz (links) trainiert mit Dilar Kisikyol in der Winterhuder Boxhalle. Foto: Miguel Ferraz

Dilar Kisikyol ist Profiboxerin, Sozialpädagogin und Trainerin von Frauen mit Parkinson. Nun will die Weltmeisterin im Leichtgewicht weitere Projekte anschieben – und damit für Inklusion und Feminismus kämpfen.

Boxerin Dilar Kisikyol kommt nicht zur Ruhe. An diesem Mittwoch steckt sie irgendwo zwischen Sektfrühstück und Kaffeeklatsch. Sie hat einen Apfel­kuchen gebacken, nun fehlt noch der Kaffee. Sie läuft aus der Halle und verpasst, als um 11.56 Uhr der erste Korken knallt. Iris, Ute, Bettina und die anderen haben den Sekt mitgebracht. Mit den Gläsern in der Hand stehen die Frauen nun ein bisschen neben dem Boxring herum und warten auf ihre Trainerin, die noch immer Kaffee kocht. Eine wirft einen Basketball, eine andere klärt die Gäste von der Presse auf: „Der Sekt ist alkoholfrei, natürlich.“ Ist ja eigentlich schon Trai­ningszeit, nur gibt es heute etwas zu feiern.

Iris Wilhelm will das Gespräch in der Boxhalle in Winterhude ein wenig an...


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Artikel aus der Ausgabe:

Frauen im Hafen

Der Hamburger Hafen ist eine Männerdomäne? Von wegen! Wir stellen Frauen vor, die den Hafen verändern. Außerdem: Philosophin Eva von Redecker im Interview über die Rolle von Frauen in Revolten, eine Reportage über Menschen am Hauptbahnhof und ein Porträt von Boxweltmeisterin Dilar Kisikyol, die für Inklusion und Feminismus kämpft.

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Autor:in
Anna-Elisa Jakob
Anna-Elisa Jakob
Ist 1997 geboren, hat Politikwissenschaften in München studiert und ist für den Master in Internationaler Kriminologie nach Hamburg gezogen. Schreibt für Hinz&Kunzt seit 2021.

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