Sozialbehörde stellt Pläne vor
Die Sozialbehörde hat ihre Pläne für das Winternotprogramm vorgestellt, das am 1. November startet. Deutliche Veränderungen zum letzten Jahr gibt es nicht. Deshalb ist auch die Kritik weiterhin groß.
Die Sozialbehörde hat ihre Pläne für das Winternotprogramm vorgestellt, das am 1. November startet. Deutliche Veränderungen zum letzten Jahr gibt es nicht. Deshalb ist auch die Kritik weiterhin groß.
Nach dem vergangenen Winternotprogramm mussten 495 Obdachlose nicht sofort auf die Straße zurück, erklärte Sozialsenatorin Leonhard im Sozialausschuss. Aber nur sieben davon bekamen eine Wohnung. 351 Menschen wurden abgewiesen.
Die Sozialbehörde bewertet das vergangene Winternotprogramm und seine Bemühungen um Wohnungslose in einer ersten Bilanz als Erfolg. Unser politischer Sprecher Stephan Karrenbauer fragt sich, ob Senatorin Melanie Leonhard (SPD) da nicht Entscheidendes übersehen hat.
Melanie Leonhard (SPD) lobt in einer ersten Bilanz das zurückliegende Winternotprogramm ihrer Behörde. Diakonie und Oppositionsparteien üben hingegen scharfe Kritik an der Politik der Sozialbehörde.
Obwohl die Temperaturen nachts nur knapp über Null Grad liegen, hat die Stadt das Winternotprogramm nicht verlängert. Hunderte Obdachlose müssen wieder draußen schlafen, kritisiert Redakteur Benjamin Laufer in seinem Kommentar.
Trotz einer frostigen Nacht hat die Stadt das Winternotprogramm für Obdachlose heute beendet. Bis zu 500 Menschen droht der Weg zurück auf die Straße.
Das Aktionsbündnis gegen Wohnungsnot protestiert gegen das Ende des Winternotprogramms. Hunderte Menschen müssen ab Montag wieder auf der Straße schlafen.
Die ehrenamtlichen Kältebus-Fahrer sollten ihre Personalien und Informationen über Obdachlose nennen, wenn sie einen Menschen ins Winternotprogramm bringen. Der Senat sagt jetzt: Das geschieht zum Wohl der Obdachlosen.
Wie in den Vorjahren weigert sich der Senat, das Winternotprogramm für Obdachlose auch tagsüber zu öffnen. Dagegen richtete sich ein Protestmarsch am Wochenende – mit Unterstützung aus Linkspartei und CDU.
Das Winternotprogramm für Obdachlose müsse einladender werden, kritisiert die Diakonie. Christian erklärt, wieso er und seine Freunde lieber draußen schlafen, statt in die Notunterkünfte zu gehen.