Geflüchtete in Obdachlosigkeit geschickt
Mehrere Geflüchtete aus der Ukraine wurden aus ihren städtischen Unterkünften verwiesen und auf die Straße geschickt. Die Hamburger Innenbehörde räumt jetzt Fehler ein.
Mehrere Geflüchtete aus der Ukraine wurden aus ihren städtischen Unterkünften verwiesen und auf die Straße geschickt. Die Hamburger Innenbehörde räumt jetzt Fehler ein.
Um Geflüchtete aus der Ukraine mit Spenden zu versorgen, hat Hanseatic Help mittlerweile zwei Ladenflächen angemietet. In Zukunft sollen diese „HelpStores“ auch für weitere hilfsbedürftige Menschen geöffnet werden.
Um Konkurrenz zwischen Wohnungslosen und Geflüchteten aus der Ukraine zu vermeiden, sollten die Kommunen Ferienwohnungen und Leerstände zu Wohnraum umwandeln, fordert die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe.
Für Geflüchtete aus der Ukraine gibt es in Hamburg jetzt eine eigene Lebensmittelausgabestelle der Tafel. Andere Hilfsprojekte sollen so entlastet werden.
„Stoppt den Krieg – Frieden in der Ukraine jetzt!“: Unter diesem Motto ruft ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis dazu auf, am kommenden Sonntag Farbe zu bekennen. Die Demonstration beginnt um 13 Uhr am Jungfernstieg.
Mehr als eine Million Menschen aus der Ukraine sind auf der Flucht – und werden in der EU warmherzig aufgenommen. Hinz&Kunzt-Herausgeber Dirk Ahrens mahnt, Flüchtlinge von anderswo nicht zu vergessen.
Hamburger Initiativen leisten humanitäre Hilfe für die Ukraine. Bei den Hilfsorganisationen der Stadt sind momentan vor allem Decken, Schlafsäcke und Trockennahrung gefragt.
Eigentlich kümmert sich die Organisation Narodna Dopomoha in der Westukraine um Obdachlose. Jetzt hilft die NGO auch Kriegsflüchtlingen. Im Interview schildert die Leiterin die dramatische Situation.
Straßenzeitungen sind besorgt um Obdachlose, die vom Krieg in der Ukraine besonders betroffen seien. Hinz&Kunzt: „Der Krieg trifft die Ärmsten immer am härtesten.“
Die Winterkälte hat Osteuropa fest im Griff: hunderte Menschen sind dort schon erfroren. Besonders dramatisch ist die Situation in der Ukraine, wo mindestens 85.000 Obdachlose Hilfe brauchen. Doch die staatlichen Maßnahmen greifen zu kurz.