Krieg in der Ukraine : Breites Bündnis ruft zum Demonstrieren auf

Wie schon am vergangenen Wochenende wird in Hamburg auch in den nächsten Tagen gegen den Krieg in der Ukraine protestiert. Foto: NIBOR / Actionpress

„Stoppt den Krieg – Frieden in der Ukraine jetzt!“: Unter diesem Motto ruft ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis dazu auf, am kommenden Sonntag Farbe zu bekennen. Die Demonstration beginnt um 13 Uhr am Jungfernstieg.

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Parteien, Gewerkschaften, Verbände und die Evangelische Kirche: Sie alle rufen dazu auf, am Sonntag ab 13 Uhr für ein sofortiges Ende des Krieges in der Ukraine zu demonstrieren. „Wir verurteilen den Einmarsch der russischen Armee in der Ukraine auf das Schärfste. Wir sind solidarisch mit den Menschen in der Ukraine, die unter dem Konflikt leiden und deren Leben jetzt bedroht ist. Wir rufen die Europäische Union dazu auf, auch weiterhin Geflüchtete aus der Ukraine aufzunehmen und ihnen unbürokratische Hilfe zur Verfügung zu stellen“, heißt es in dem gemeinsamen Aufruf.

Die russische Eskalation könne zu einer Gewaltspirale führen, so das Bündnis weiter. „Deswegen appellieren wir an alle, besonnen vorzugehen und zuerst auf Verständigung zu setzen.“ Auf der Demonstration am Jungfernstieg wird auch Landespastor und Hinz&Kunzt-Herausgeber Dirk Ahrens sprechen. Er hofft, dass in diesen Tagen „endlich der längste überfällige Grundstein für eine gemeinsame humanitäre Flüchtlingspolitik der EU gelegt wird“.

Autor:in
Ulrich Jonas
Ulrich Jonas
Freier Journalist und Hinz&Kunzt-Autor aus Leidenschaft, schreibt seit vielen Jahren über Armutslöhne, Ausbeuter und Ideen für eine solidarische Gesellschaft.

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