Die Rautenberg-Gesellschaft bringt psychisch erkrankte Obdachlose in eigenen vier Wänden unter. Ohne Vorbedingungen. Beim Weg zurück ins geregelte Leben hilft ihnen auch ein Mitarbeiter, der selbst mal obdachlos war.
Bevor Isgard Klein in diesem Sommer beim Projekt „Housing First“ der Rautenberg-Gesellschaft als Sozialarbeiterin anheuerte, jobbte sie in einer Notunterkunft des städtischen Winternotprogramms. Jeden Morgen musste sie mitansehen, wie man Hunderte Obdachlose raus auf die Straße schickte. Eine der Obdachlosen war Denise*. „Für mich ist es etwas Besonderes und richtig schön, dass ich ihr jetzt helfen kann“, sagt Klein, die an diesem Augusttag Denise in deren Wohnung besucht.
Denise stellt gleich zu Beginn klar: Nur eine Nacht habe sie im Freien ges...
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