Am heutigen Mittwoch ist das Hamburger Winternotprogramm für Obdachlose zu Ende gegangen. Hinz&Kunzt hat sich am Morgen vor der größten Notunterkunft umgehört.
Zwar hat die Notschlafstelle in der Friesenstraße – mit 400 Plätzen die größte im städtischen Winternotprogramm für Obdachlose – auch in den vergangenen Monaten in der Regel morgens um 9.30 Uhr geschlossen. Nun öffnen die Türen für die meisten aber nicht wieder um 17.30 Uhr, sondern erst im November. 273 Obdachlose, die das Angebot in der Friesenstraße zuletzt genutzt haben, stehen mit ihrem Hab und Gut auf der Straße und müssen sich ab heute einen neuen Schlafplatz suchen. Nur besonders kranke Menschen dürfen auch in den kommenden Monaten in der Friesenstraße übernachten.
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