HVV-Preiserhöhung diskriminiert Arme
Zum kommenden Jahr erhöht der HVV erneut seine Preise. Der Sozialverband Deutschland beklagt jetzt, dass durch die neue Preisgestaltung arme Menschen diskriminiert werden.
Zum kommenden Jahr erhöht der HVV erneut seine Preise. Der Sozialverband Deutschland beklagt jetzt, dass durch die neue Preisgestaltung arme Menschen diskriminiert werden.
Großes Glück für vier Obdachlose in der französischen Küstenstadt Brest: Mit einem geschenkten Rubbellos gewannen sie den Höchstbetrag von 50.000 Euro.
Vier Wochen vor Beginn des Winternotprogramms fordern Sozialarbeiter*innen am Dienstag in Wilhelmsburg mehr Hilfsangebote für Obdachlose ein.
Ohne einen einzigen Bagger, Bauarbeiter oder Bebauungsplan könnte Hamburg pro Jahr zusätzlich 150 Wohnungen für Menschen in Wohnungsnot bereitstellen. Ein kleines Hilfsprogramm, das der Senat kurioserweise durch Untätigkeit ermöglichen könnte.
Einen Monat vor dem Start des Winternotprogramms ist weiterhin ungewiss, welche Hilfsangebote Obdachlose erwarten können. Zwei Anträge der CDU- und Linksfraktion, die eine Verbesserung der Unterbringung einforderten, fanden in der Bürgerschaft keine Mehrheit.
Hamburg braucht mehr günstige Wohnungen. In diesem Punkt sind sich alle Hamburger Parteien einig. Ein Antrag der Linken für einen Verkaufsstopp für Saga-Wohnungen fand in der Bürgerschaft trotzdem keine Mehrheit.
Seit Beginn der Coronakrise sterben deutlich mehr Obdachlose auf Hamburgs Straßen. Parallel erreicht die Verelendung ein bislang unbekanntes Ausmaß. Für unsere Oktoberausgabe kommentiert Hinz&Kunzt-Sozialarbeiter Stephan Karrenbauer die Situation.
In der Neustadt ist am Dienstag ein Obdachloser tot aufgefunden worden. Die Polizei geht bislang nicht von einem Verbrechen aus. Seit Mai wurden in Hamburg somit schon sieben Obdachlose tot auf der Straße oder in leerstehenden Häusern gefunden.
Die Situation im kommenden Winternotprogramm ist Thema in der Bürgerschaftssitzung am kommenden Mittwoch. Zwei Oppositionsanträge fordern angesichts der Coronapandemie eine bessere Unterbringung von Obdachlosen, etwa in Einzelzimmern.
In einer gemeinsamen Erklärung fordern 230 katholische Bischöfe aus 43 Ländern ein weltweites Lieferkettengesetz. Damit sollen Unternehmen dazu verpflichtet werden, Menschenrechte und Umweltstandards zu achten.