Unser Mann vorm Rathaus ist tot
Jahrzehntelang verkaufte Uwe Dierks Hinz&Kunzt in der Rathauspassage. Jetzt ist er gestorben. Ein Nachruf von Hinz&Kunzt-Sozialarbeiter Stephan Karrenbauer.
Jahrzehntelang verkaufte Uwe Dierks Hinz&Kunzt in der Rathauspassage. Jetzt ist er gestorben. Ein Nachruf von Hinz&Kunzt-Sozialarbeiter Stephan Karrenbauer.
Trotz steigender Infektionszahlen und Lockdown lehnen Grüne, SPD, CDU und AfD eine Unterbringung von Obdachlosen in leeren Hotelzimmern ab. Die Mehrbettzimmer in den Notunterkünften sind stark ausgelastet.
Hinz&Künztler Piotr hat es erwischt: Der Obdachlose hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Deswegen musste er in eine Quarantäne-Einrichtung der Stadt. Inzwischen lebt er mit Kumpel Mietek im Hotel – dank einer Spende.
Der Hamburger Senat hat weitreichende Einschränkungen für das öffentliche Leben zur Pandemie-Bekämpfung beschlossen. Die Innenbehörde will Verstöße gegen das Alkoholverbot durch Obdachlose aber nicht bestrafen.
Auch nach dem Corona-Lockdown ab dem 16. Dezember geht der Straßenverkauf weiter! Die Entscheidung fiel uns nicht leicht, aber wir folgen da den Behörden, die den Zeitungsvertrieb ausdrücklich erlauben.
Die Ständige Impfkommission hat ihre Empfehlung zur Corona-Impfung für Obdachlose konkretisiert. Sie gehören zur dritten Gruppe in der Impfreihenfolge – wenn sie in Notunterkünften leben.
Bei 37 Obdachlosen im Winternotprogramm gab es im November einen Verdacht auf eine Corona-Infektion, mindestens fünf mussten in Quarantäne. Für den Senat sind diese Zahlen „überschaubar“.
Am vergangenen Samstag ist der Hamburger Künstler Artur Dieckhoff verstorben. Zur Erinnerung an ihn und sein Werk veröffentlichen wir erneut einen Text über seine „StadtElephanten“ aus dem Jahr 2012.
Um Corona-Infektionen zu vermeiden, wollte die Sozialbehörde im Winternotprogramm höchstens drei Obdachlose pro Zimmer einquartieren. Sven sagt, er musste sich ein Zimmer mit sechs Fremden teilen. Fördern&Wohnen dementiert.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verspricht kostenlose FFP2-Masken für „alle Risikogruppen“. Für Obdachlose gilt das allerdings nicht, obwohl Forscher*innen bei ihnen ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe vermuten.