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Was mir Hoffnung macht

Coronapandemie, Kontaktbeschränkungen, Teil-Lockdown: Manchmal fällt es schwer, dieser Tage positiv gestimmt zu sein. Wir haben Hamburger*innen gefragt, was sie aufrecht hält. Außerdem: Eine Ideensammlung für weniger Kommerz und mehr Attraktivität in der Innenstadt und Kritik am Senat, der trotz der Pandemie an Sammelunterbringungen für Obdachlose im Winter festhält.

Sprung ins kalte Wasser

So hatte sich Annette Bruhns, die im Januar meine Nachfolge antritt, ihre Einarbeitung mit Sicherheit nicht vorgestellt. Statt erst mal alle kennenzulernen, musste sie vom ersten Tag an Themen übernehmen. Wir waren nämlich krankheitsbedingt total ausgedünnt. Was sie beschäftigt: Warum bringt Hamburg Obdachlose während der Pandemie in Großunterkünften unter? Wer entscheidet so etwas eigentlich – und sind an diesem Konzept wirklich Gesundheitsexpert* innen beteiligt? Zum Glück haben wir wieder eine Großspende bekommen und können Obdachlose in Einzelzimmern unterbringen! Das macht Hoffnung. Noch eine gute Nachricht: Die City ist zwar wegen Onlinehandels, der starken Einkaufszentren und Corona gebeutelt. Aber in der Krise ziehen Kaufleute, Stadtplaner*innen und junge Kreative an einem Strang, um die Stadt lebendig zu gestalten – für alle und jenseits von Kommerz. Ihnen allen wünschen wir eine gute und gesunde Zeit. Passen Sie gut auf sich und andere auf!

Ihre Birgit Müller

Chefredakteurin

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