Justizminister bremst Mietwucher-Reform aus
Die Bundesländer wollten die Ahnung von überhöhten Mieten vereinfachen – doch aus dem Justizministerium von Marco Buschmann (FDP) kommt Widerstand gegen die Reform.
Die Bundesländer wollten die Ahnung von überhöhten Mieten vereinfachen – doch aus dem Justizministerium von Marco Buschmann (FDP) kommt Widerstand gegen die Reform.
Das erste Housing-First-Projekt in Hamburg wird von drei Trägerorganisationen gemeinsam betreut. Im Juli soll es los gehen. Wenn alles wie geplant läuft, könnten die ersten Obdachlosen zum Jahresende in die eigene Wohnung ziehen.
Europäische Ermittlungsbehörden haben ein Netzwerk von mutmaßlichen Menschenhändler:innen hochgenommen, die Obdachlose und Alkoholkranke zum Betteln in Deutschland und Österreich gezwungen haben sollen.
Mit Musik, einem Kulturprogramm aber auch Protest auf der Straße wollen sich Roma in Hamburg am kommenden Wochenende gegen Rassismus und sich für ein Bleiberecht einsetzen, da viele aus ihren Herkunftsländern fliehen mussten.
Der Mangel an Sozialwohnungen in Hamburg wird sich verschärfen: Viele sozial orientierte Wohnungsunternehmen müssen geplante Neubauten auf Eis legen. Helfen soll laut Sozialverband der Senat, doch das ist nicht so einfach.
„Gewerbsmäßige Bettelei“ hat der Hamburger Senat seit 2019 in der Innenstadt keine festgestellt. Gefragt hatte die CDU, die von „offenkundig organisierten Bettlern“ spricht.
Für Geflüchtete aus der Ukraine gibt es in Hamburg jetzt eine eigene Lebensmittelausgabestelle der Tafel. Andere Hilfsprojekte sollen so entlastet werden.
Sie versorgten wohnungslose und bedürftige Menschen mit einer warmen Mahlzeit und dem Nötigsten: Jetzt musste die ehrenamtliche Initiative „Dein Topf“ dicht machen – weil sie selbst obdachlos geworden ist.
Bei einer Konferenz in Madrid fordern Politiker:innen und NGOs, bei der Bekämpfung von Obdachlosigkeit auf „Housing First“ als Strategie für die Zukunft zu setzen. Nur so lasse sich Obdachlosigkeit in Europa bis 2030 wirklich abschaffen.
Die ohnehin prekäre Lebenssituation von Menschen ohne Wohnung in Deutschland hat sich seit 2018 weiter verschlechtert. Das liegt laut einer neuen Studie auch an der Pandemie.