Alles muss man selbst machen
Weil in Hamburg zwar viele Wohnungen leer stehen, sie aber keine abkriegen, würden sich ein paar Hinz&Künztler am liebsten selbst ans Häuslebauen machen. Vorerst sind es allerdings nur Knusperhäuschen.
Weil in Hamburg zwar viele Wohnungen leer stehen, sie aber keine abkriegen, würden sich ein paar Hinz&Künztler am liebsten selbst ans Häuslebauen machen. Vorerst sind es allerdings nur Knusperhäuschen.
Passend zum Fest erzählen wir zum Abschluss unseres Adventskalenders eine schöne Geschichte. In Borgfelde wird Leerstand nämlich gerade zu Wohnraum – und ehemals Obdachlose profitieren.
Konrad Grevenkamp verwandelt leer stehende Häuser in Mieter-Paradiese. Wie macht er das? Und warum? Im Interview erzählt er uns von seiner Motivation. Er sagt: „Ich möchte etwas Vernünftiges machen, aber es muss sich auch rechnen.“
Nachbarn zum Essen einladen und dabei syrischen Waisenkindern helfen – dazu ruft die Hilfsorganisation „Islamic Relief“ Menschen aller Weltanschauungen auf. Die Aktion „Speisen für Waisen“ läuft vom 23. Dezember bis zum 7. Februar. Sie soll auch den Kontakt zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen stärken.
Im Rübenkamp 80 nahe der S-Bahn-Station Alte Wöhr stehen mehr als 20 Wohnungen leer. Als mögliche Unterkunft für Flüchtlinge hat das Bezirksamt Nord den Behörden die Wohnanlage gemeldet.
Vor 30 Jahren schlagen Neonazis Ramazan Avci in Hamburg tot, ausgerechnet an seinem Geburtstag. Seine Hinterbliebene Güllistan sagt, lange Zeit habe sie niemand nach der traurigen Geschichte gefragt. Wir haben sie besucht.
Für einige „Flüchtlinge geht es laut Sozialbehörde bald ins feine Eppendorf“, meldete noch im Frühjahr die Mopo. „Dort soll zwischen Deelböge und Salomon-Heine-Weg eine neue Unterbringung entstehen.“
Hier lässt die städtische Saga GWG einen schönen Altbau in Ottensen verfallen, und die Ämter schauen zu. Seit acht Jahren (!) ist dem Bezirksamt Altona bekannt, dass in dem Haus in der Zeißstraße Wohnungen leer stehen. Saga GWG wollte neu bauen, der Bezirk lehnte das ab.
Er gilt als Fürsprecher der Armen: Papst Franziskus. Umso schöner ist es, dass das niederländische Straßenmagazin „Straatnieuws“ ein Interview mit ihm führen konnte. Ein Gespräch über Franziskus’ Kindheit, sein Leben als Papst, den Reichtum der Kirche und die Pflicht, soziale Missstände anzuprangern.
Ex-Boxweltmeisterin Regina Halmich musste nicht nur im Ring, sondern auch außerhalb um Respekt kämpfen. Porträt einer starken Frau, die sich sozial engagiert – auch für Hinz&Kunzt.