Obwohl sie Anspruch auf Hilfe vom Staat haben, gehen viele Menschen nicht zum Amt – etwa aus Scham, Angst und Unwissenheit. Wie man das ändern könnte.
40 Prozent der Menschen, die Anspruch auf Hilfen vom Staat haben, gehen aus Scham, Angst, Unwissenheit oder anderen Gründen nicht zum Amt – mindestens. Das zeigen Studien des Kölner Instituts für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) im Auftrag des Bundessozialministeriums. Womöglich ist die Zahl der Betroffenen sogar deutlich höher: Grundsicherung im Alter erreicht bis zu 68 Prozent der Anspruchsberechtigten nicht, beim Wohngeld sind es bis zu 87 Prozent, beim Kinderzuschlag bis zu 88 Prozent.
Hilfen müssten zusammengeführt und Bürokratie abgebaut werden, schlä...
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