Joshua ist Straßenkünstler und reist mit seinem "vegetarischen Theater" durch Norddeutschland. Er blickt auf ein bewegtes Leben zurück – und schmiedet Pläne für die Zukunft.
Eine Fußgängerzone in Hamburg-Harburg. Leuchtreklame und Sonderangebote. Menschen betreten Geschäfte, kommen tütenbehangen heraus. So weit, so normal. Wäre da nicht der Mann im roten Mantel. Er trägt Ringe, Lederstiefel und aus der Innentasche seines offenen Mantels blitzt der Griff eines Revolvers. Von seinem Hut grinsen zwei Totenköpfe. Neben ihm sein halb blinder Mops, vor ihm ein Leierkasten. Der Name des Mannes ist Joshua.
Wenn man über Joshua schreiben möchte, muss man sich an zwei Bedingungen halten. Erstens: Sein Mops-Mischling soll im Artikel bei vollem Namen genannt werden. Der lautet Fürst Fridtjof von Frühstück. Zweitens: Dass Joshua als Jugendlicher von zu Hause abgehauen ist, darf geschrieben werden – aber der Grund gehe keinen was an. Da die Bedingungen nun geklärt sind, kann der Text beginnen. Aus dem Leben eines Straßenkünstlers.
Joshua kaufte drei Schiffe, verkaufte eines, verschenkte das zweite, im dr...
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