Altona

Rot-Grün-Gelb fordert Ende der Kürzungen für Pfandsammler 

Dass Menschen ihre Rente mit Pfandsammeln aufbessern, ist in Deutschland keine Seltenheit. Foto: iStock/Kwangmoozaa
Dass Menschen ihre Rente mit Pfandsammeln aufbessern, ist in Deutschland keine Seltenheit. Foto: iStock/Kwangmoozaa
Dass Menschen ihre Rente mit Pfandsammeln aufbessern, ist in Deutschland keine Seltenheit. Foto: iStock/Kwangmoozaa

Wer Grundsicherung bekommt, dem soll das Altonaer Sozialamt kein Geld mehr kürzen, das er durch Pfandsammeln dazuverdient hat. Das fordern SPD und Grüne im Bezirk. 

Die Aufregung über die Sozialhilfekürzung bei einem pfandsammelnden Rentner aus Altona hat ein politisches Nachspiel: SPD, Grüne und FDP fordern in der Altonaer Bezirksversammlung, dass die Verwaltung Einnahmen aus Pfandsammeln „grundsätzlich“ nicht mehr auf die Grundsicherung anrechnet. (In der ursprünglichen Fassung hatten wir die FDP nicht genannt. Entschuldigung.)

Dafür solle sie „wohlwollend alle möglichen rechtlichen Spielräume nutzen“, heißt es im Antragstext. Bereits erfolgte Kürzungen sollten „im Rahmen der rechtlichen Handlungsmöglichkeiten“ zurückgenommen werden.


Jetzt online kaufen und Hinz&Kunzt unterstützen!

Diese Ausgabe für 2,80 € online kaufen und lesen.

Dauerhafter Zugriff auf alle Artikel dieser Ausgabe.

Ausgewählte Texte vorlesen lassen.

Kleiner Kauf, riesige Wirkung: Mit dem Kauf unterstützen Sie auch ein soziales Projekt.

Verkaufsplatzkarte

An diesen Standorten können Sie unsere Hinz&Kunzt-Verkäufer:innen antreffen:

Artikel aus der Ausgabe:
Ausgabe 395

Mut zum Teilen!

So schön ist Teilen: Wir besuchen ein Hausprojekt, in dem auch Wohnungslose aufgenommen werden. Die Bücherhallen verleihen jetzt auch Dinge. Und ein Historiker erklärt, wann die Gesellschaft das Teilen verlernt hat – und wie sie es wieder lernen kann.

Ausgabe ansehen
Autor:in
Benjamin Buchholz
Benjamin Buchholz
Seit 2012 bei Hinz&Kunzt. Redakteur und CvD für das Onlinemagazin.

Weitere Artikel zum Thema