Krieg in der Ukraine

Kunst im Exil

In Hamburg untergekommen zu sein, empfindet Jazzmusiker Jean Yanochkin als Glücksfall. Foto: Dmitrij Leltschuk
Hinz&Kunzt Randnotizen

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Unter den rund 30.000 ukrainischen Geflüchteten in Hamburg sind auch viele Kulturschaffende. Wir haben einige von ihnen getroffen. Wie arbeitet es sich als Künstlerin oder Künstler in der Fremde?

Ein Donnerstagabend im Eimsbütteler Jazz-Club „Birdland“. Der Laden ist voll, das Publikum lauscht den Improvisationen der Musiker:innen auf der Bühne und quittiert die Darbietungen immer ­wieder mit begeistertem Applaus. Am Klavier sitzt Jean ­Yanochkin und spielt virtuos. Er hat sichtlich Spaß am Konzert, wirkt ganz in seinem Element. 

Der Jazzmusiker hat in Hamburg eine neue musika­lische Heimat gefunden, seit er vor dem Krieg in der Ukraine hierher floh. Die Musik habe es ihm einfach gemacht, ­Kontakte zu knüpfen und sich einzuleben, erzählt er vor dem Konzert. Seine zehn Jahre alte Tochter Jana ist beim Treffen dabei und tippt auf ihrem Smartphone herum. 


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Autor:in
Yasemin Ergin
freie Journalistin