Obdachloser Bücherwurm

Audio Icon„Ich wünschte, ich könnte in Büchern leben“

Eine Illustration von einem lesenden Mann, der auf dem Boden sitzt
Eine Illustration von einem lesenden Mann, der auf dem Boden sitzt
„Lesen ist ein guter Zeitvertreib, aber auch Realitätsflucht“, sagt der Obdachlose Karsten. Illustration: Stefan Bachmann

Karsten liest – immer. Seit sieben Jahren lebt er auf Hamburgs Straßen. Er erzählt von seiner Jugend, den Büchern, die ihn durchs Leben begleiten, und warum er ständig Krimis liest, obwohl er sie gar nicht so sehr mag.

Beim Schnorren sitzt er immer auf die gleiche Weise da. Kopf gesenkt, Rücken nach vorn gerollt, Beine im Schneidersitz, vor ihm ein aufgeschlagenes Buch. Seine braunen Augen überfliegen die Seiten. Hunderte täglich. Zweimal haben wir den 25-jährigen Karsten getroffen und ihn nach den Büchern seines Lebens gefragt:

Harry Potter Es gab Momente, in denen mein Vater nett zu uns war – aber ...


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Artikel aus der Ausgabe:
Jemand geht mit einem Taststock an einem Leitstreifen entlang, darüber die Zeile "Hamburg behindert"

Hamburg behindert

Wie barrierefrei ist Hamburg, wie funktionieren Leitstreifen für Sehbehinderte und was bedeutet es, als Obdachlose:r auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein? Außerdem: Wie Banken es Obdachlosen immer wieder schwer machen, ein Konto zu eröffnen.

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Autor:in
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Maja Schirrle
Jahrgang 1999. Schreibt über Außenseiter und Unterschätzte.

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