Mietervereine stellen Volksinitiativen vor
Der Mieterverein zu Hamburg und Mieter helfen Mietern haben gemeinsam zwei Volksinitiativen vorgestellt. Ihr erklärtes Ziel: Langfristig bezahlbarer Wohnraum in Hamburg.
Der Mieterverein zu Hamburg und Mieter helfen Mietern haben gemeinsam zwei Volksinitiativen vorgestellt. Ihr erklärtes Ziel: Langfristig bezahlbarer Wohnraum in Hamburg.
2600 leerstehende Wohnungen sind derzeit den Bezirksämtern bekannt – 860 mehr als vor einem halben Jahr. In der Mehrzahl der Fälle sei der Leerstand gerechtfertigt, erklärt der Senat auf Bürgerschaftsanfrage der CDU. Die beklagt „mangelhafte Durchsetzung“ des Wohnraumschutzgesetzes.
Klare Regeln für die Vermietung möblierter Wohnungen will der Hamburger Senat auf Bundesebene durchsetzen. Immer mehr Vermieter würden diese Art der Vermietung in Hamburg als Schlupfloch nutzen.
Eine gute Nachricht für Obdachlose und andere Menschen in Wohnungsnot: Die Stadt lässt jetzt in Neuallermöhe 50 Wohnungen für sie bauen. Weit mehr als 10.000 Wohnungsnotfälle stehen allerdings auf der Warteliste.
Kritik am Senatskonzept für Menschen in Wohnungsnot kommt jetzt von der Diakonie: Der Senat baue zwar sein Hilfsangebot aus. Aber weit mehr als 10.000 Bedürftige warten verzweifelt auf eine Wohnung.
Wer wohnungslos ist und andere Probleme wie zum Beispiel Schulden hat, der hat auf dem Hamburger Wohnungsmarkt kaum eine Chance. Hilfe verspricht ein Projekt, das in Anlehnung an das Housing First Konzept arbeitet. Aber es gibt zu wenig Plätze.
Für Hartz-IV-Empfänger übernimmt das Jobcenter die Mietzahlungen – eigentlich. Wie jetzt aus einer Anfrage der Linken im Bundestag hervorgeht, übernahm der Staat im vergangenen Jahr für fast jede fünfte Bedarfsgemeinschaft nicht die volle Miete.
Mit einer symbolischen Besetzung hat ein Bündnis aus Diakonie, Caritas, Mieter helfen Mietern und Stattbau auf einen jahrelangen Leerstand in Altona hingewiesen. Dort könnten vordringlich Wohnungssuchende einziehen, hieß es.
Keine andere deutsche Stadt baut so viel wie Hamburg. Trotzdem schrumpft die Zahl der Sozialwohnungen weiter zusammen. Aktuell gibt es in Hamburg weniger als 80.000 Sozialwohnungen.
Zwischen Mittelkanal und Eiffestraße soll ein Mietshaus abgerissen werden – offenbar um Platz zu schaffen für teure Eigentumswohnungen.