Winternotprogramm geht nochmal in die Verlängerung
Das Hamburger Winternotprogramm wird noch einmal verlängert. Ab Anfang Juni sollen die Großunterkünfte für Obdachlose dann schrittweise geschlossen werden.
Das Hamburger Winternotprogramm wird noch einmal verlängert. Ab Anfang Juni sollen die Großunterkünfte für Obdachlose dann schrittweise geschlossen werden.
Die mehr als 70 Obdachlosen, die im Winternotprogramm an Corona im erkrankt waren, sind wieder genesen. Etwa jede*r zweite Obdachlose in Hamburg ist inzwischen geimpft.
In der kommenden Woche können sich Obdachlose auch in der Markthalle am Hauptbahnhof gegen Corona impfen lassen. In Unterkünften und Hotels sind bereits 200 Menschen geimpft. 82 Infizierte im Winternotprogramm.
Nach dem Corona-Ausbruch im Hamburger Winternotprogramm wird ein Teil der Obdachlosen jetzt in andere Sammelunterkünften verlegt. So sollen infizierte von gesunden Menschen getrennt werden.
Nach einem Covid-19-Ausbruch im Winternotprogramm fordern Opposition und Hilfseinrichtungen erneut, Obdachlose bis zur Impfung in Einzelzimmern unterzubringen. Die Hansestadt hat sie in andere Sammelunterkünfte evakuiert.
Das Gesundheitsamt stellt eine Notunterkunft für Obdachlose in Hamburg für mindesten zwei Wochen unter Quarantäne. Zuvor waren 42 Personen positiv auf eine Corona-Infektion getestet worden.
In einer Notunterkunft in Hammerbrook haben sich sechs Obdachlose mit dem Coronavirus infiziert. Die Erkrankten kamen in Quarantäne. Das Ergebnis anberaumter Massentests steht aus.
Der Stopp der Auslieferung des Impfstoffs von Johnson & Johnson in Europa hat Auswirkung auf Hamburgs Obdachlose. Sie sollten ab nächster Woche mit dem Einmal-Vakzin gegen Corona geimpft werden.
In Hamburg können ab dieser Woche alle Menschen mit hoher Priorität einen Impftermin vereinbaren. Zu dieser sogenannten Prioritätsgruppe 2 zählen auch Obdachlose und Geflüchtete.
Bei 20 Personen in städtischen Obdachlosenunterkünften wurde in den ersten zweieinhalb Monaten dieses Jahres das Coronavirus diagnostiziert. Das geht aus einer parlamentarischen Anfrage der Grünen hervor.