22 Wohnungslose im Winter gestorben
Zwischen November und März sind in Hamburg 22 Wohnungslose verstorben, davon 8 auf der Straße. Für die Linke Anlass zur Kritik am Winternotprogramm.
Zwischen November und März sind in Hamburg 22 Wohnungslose verstorben, davon 8 auf der Straße. Für die Linke Anlass zur Kritik am Winternotprogramm.
Sechs tote Obdachlose sind im Januar in Hamburg gefunden worden – mindestens. In einem Fall hält am Sterbeort nun ein Zaun Obdachlose unter einem Vordach fern.
Am Dienstagmorgen wurden die sterblichen Überreste eines Menschen an einem Kanal in Billbrook aufgefunden. Laut Polizei handelt es sich vermutlich um einen Obdachlosen.
Beim Abbau eines Weihnachtsmarktes auf St. Pauli ist ein toter Obdachloser entdeckt worden. Das Institut für Rechtsmedizin ermittelt nun die Todesursache.
Ein 58-Jähriger Obdachloser ist Anfang Dezember bewusstlos und unterkühlt vor einem Penny-Markt am Steindamm aufgefunden worden. Er starb eine Woche später im Krankenhaus. Zur Todesursache gibt es nun neue Erkenntnisse.
Seit Jahresbeginn sind mindestens 23 Obdachlose auf Hamburgs Straßen gestorben. Die Linke und Hinz&Kunzt bemängeln Lücken im Hilfesystem.
Schon wieder sind zwei obdachlose Männer auf offener Straße in Hamburg gestorben. Einer von ihnen war Hinz&Künztler Adam, genannt „Pluto“. Er starb vor dem Michel. Der andere Mann wurde auf St. Pauli leblos aufgefunden.
Seit Beginn dieses Jahres sind bereits acht obdachlose Menschen in Hamburg auf der Straße verstorben. Im städtischen Winternotprogramm kam es zu fünf Todesfällen.
Mindestens 29 Obdachlose sind in diesem Jahr auf Hamburgs Straßen gestorben. Deutlich mehr als bislang bekannt. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine Anfrage der Linksfraktion zurück.
Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen gegen Polizei und Rettungskräfte nach dem Tod des Obdachlosen Frank im Lohmühlenpark St. Georg eingestellt. Sie hätten keine Anzeichen für den bevorstehenden Tod gehabt.